Diese Geschichte wurde von poliebhaber_joe am 30.09.2009 geschrieben und am 17.10.2009 veröffentlicht.
Vor einigen Wochen war ich mit meiner Freundin Adriana auf dem 40. Geburtstag ihrer Freundin eingeladen, den sie zusammen mit einer weiteren Freundin in einem Scheunenhof feierte.
Etwa hundert weitere Menschen waren dort, aber eine richtige Stimmung kam bei diesem steifen Völkchen nicht auf. Man blieb unter sich – sprach ich mal einen Fremden oder eine Fremde an – übliche oberflächliche Partykonversation – erntete ich Blicke, von dümmlich-überrascht bis abweisend.
So wunderte es mich nicht weiter, als eine dunkelhaarige, schlanke Schönheit, mit einem Gesicht ähnlich wie Sophie Marceau, rauchend an unseren Tisch trat. Ich stellte ihr den Aschenbecher in ihre Reichweite – wurde statt eines Wortes des Dankes eher mit einem beleidigten Ausdruck in ihrem Gesicht dafür belohnt.
Irgendwann verließen wir die Feier und machten es uns noch zu Hause gemütlich…
Einige Wochen später saß ich sonntags in einem Straßenkaffee in der Innenstadt, meine Freundin hatte „Probe“ mit ihrer Band, als mich eine Stimme aus meinen Gedanken riss.
„Hallo, darf ich mich zu Dir setzen“, lachte mich eine hübsche- nein, schöne Frau an.
„Natürlich“, erwiderte ich, „dies ist ein freies Land“. „Ich heiß Annika“, lachte die Frau weiter. Sie mochte so um die 30 sein und hatte eine Mordsfigur, lange dunkle Haare, ein Gesicht, wie Sophie…. – jetzt dämmerte es mir. „Sie sprach weiter auf mich ein: „Wir kennen uns von der Party von Petra, weißt Du nicht mehr?“
„Na klar“, sagte ich, „Du wolltest Dich sicher nachträglich dafür bedanken, dass ich Dir den Aschenbecher herübergereicht habe – aber setz Dich doch erst mal“.
„Wow, so charmant bin ich noch nie zurecht gewiesen worden“, zickte sie mich an und fuhr, ein Engelsgesicht aufsetzend, fort: “Kannst Du mir verzeihen?“
So plauderten wir eine Weile, bis sie mich fragte, wo denn meine Freundin sei. Ich berichtete ihr wahrheitsgemäß, dass sie mich bis abends alleine lies.
So schlug sie mir vor, doch mit zu ihr zu kommen, da sie ganz in der Nähe wohnte. „Bei mir ist es gemütlicher…“, fügte sie mit einem verschmitzten Lächeln hinzu.
Hoppla, dachte ich und ging mit – mit meiner Freundin lief ohnehin nicht mehr viel, Sex hatten wir höchstens no...
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