Ein glückliches Leben......(Teil 4)

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Diese Geschichte wurde von ghost1223 am 26.11.2009 geschrieben und am 29.11.2009 veröffentlicht.

Ein glückliches Leben…….

(Teil 4)

…72 Stunden!!!! 72 Stunden!! das war das Zeitfenster an dem ich schon eine ganze Weile rechnete. Ich saß im Auto und fuhr nach Hause,immer wieder klang diese Zahl in meinem Kopf. Da ich es nicht zu dringend erscheinen lassen wollte, hatte ich erst am späten Nachmittag einen Termin bei Doris,meiner Gynäkologin und besten Freundin, bekommen.
nachdem ich ihr von dem Abend in der Disco erzählt hatte, schaute sie mich nur traurig an.
Dann sagte sie ernst* Janine, die „Pille danach“ wirkt zu 98 %, wenn man sie früh genug
nimmt, die Prozentzahl sinkt mit jeder Stunde die vergeht und endet bei 72 Stunden. Danach
ist sie fast wirkungslos* Ich hörte sie und rechnete, und rechnete noch immer obwohl ich immer zu demselben Ergebnis kam. Jetzt auf der Fahrt nach Hause wurde immer klarer das ich zu Spät war. War ich Schwanger?? wenn ja von wem???.
Als ich die Hälfte der Treppe zu unserem Haus hinter mir hatte kam mir mein Mann Bernd
entgegen, umarmte mich küsste mich kurz.* Hi Schatz, ist was?? du schaust du traurig*.
Ich riss mich zusammen, schüttelte den Kopf *alles bestens* log ich. * Cio Mam, brauchst mich nicht mehr fahren,Paps nimmt mich mit in die Stadt* Da kam Kim die Treppe runter,
rannte hinter ihrem Vater her und sprang ihm von hinten auf den Rücken. *Hopp Pferdchen hopp* hörte ich sie lachen und mein Mann ging weiter als hätte er kein zusätzliches Gewicht auf den Schultern. >Ach ja ich sollte ja Kim zu einer Freundin bringen, wo sie übernachtet.
und Bernd hat noch einen Termin der schläft in unserer Stadtwohnung> fiel mir wieder ein.
Ich schaute etwas neidisch auf Kim, sie hatte ein gelbes Top an, und einen Jeans-Mini der kaum bis zur hälfte ihrer schlanken Oberschenkel ging. Ich beneidete sie für ihre Jugend und
ihre Unbekümmertheit . Ich winkte und ging die ins Haus. Es war still, mir kam es stiller vor als sonst. Ich machte mir einen Tee und ging in mein Arbeitszimmer, >wie komme ich aus dieser Sache wieder raus?? will ich das überhaupt??> dachte ich nach, denn eins wurde mir plötzlich bewusst; das schlechte Gewissen kam immer erst nachher, während ich benutzt und erniedrigt wurde war ich geil wie ein Stra...