Diese Geschichte wurde von Tarja am 03.05.2010 geschrieben und am 11.05.2010 veröffentlicht.
Erschöpft blieb Noelle noch eine Weile liegen und ließ sich von Christine streicheln und sanft berühren. Sie konnte es nicht fassen. Gerade hatte sie wunderbaren Sex mit Christine, einer Frau, gehabt. Leise atmete Noelle tief ein und spürte noch ein letztes Mal ihre Erregung, die allmählich abklang. Christine schmiegte sich wieder an sie und schlief recht bald ein.
Noelle hörte sie leise gleichmäßig atmen.
Langsam und ganz vorsichtig, damit sie Christine nicht aufweckte, kroch sie erst seitlich von ihr weg und stieg dann aus dem Bett. Auf Zehenspitzen lief sie durch das Schlafzimmer, sammelte ihr Unterhemd und ihren Slip ein, zog sich beides über und ging zurück ins Wohnzimmer zu Marc.
Langsam kam in ihr das schlechte Gewissen hervor. Sie hatte Marc betrogen. Was hatte sie nur getan?
Völlig durcheinander und aufgebracht konnte sie jetzt nicht mehr schlafen, also setzte sie sich zunächst nur neben Marc und beobachtete ihn, wie er dort so friedlich und unwissend schlief. Beobachtete, wie sein nackter Oberkörper sich beim Ein- und Ausatmen hob und wieder senkte, sah sich die Konturen seines trainierten Körper an.
Die Zeit verging und Noelle bemerkte nicht, wie ihr die Augen zufielen... .
Jemand streichelte ihren Oberarm. Schlaftrunken wusste sie, dass es Marc war. Er wollte Sex. Er streichelte immer ihren Oberarm, bevor er sich zur Brust vorarbeitete und sie auszog. Normalerweise ließ Noelle das zu. Heute war es anders. Das überraschte Marc.
„Schatz, was hast du?“
„Ich bin nur müde“ maulte sie und drückte seinen Arm weg. Marc ließ nicht locker: „Du musst gar nichts machen, ich mache alles, ja?“
„Schatzi, nicht jetzt, bitte“ sagte sie mit Nachdruck und schlief wieder ein.
Langsam öffnete sie ihre Augen und blickte in die dunklen von Marc. Er hatte sie die ganze Zeit beim Schlafen beobachtet. „Nelly, du siehst verändert aus.“
Erschrocken setzte sie sich auf. Ob er etwas ahnte? Sicher nicht. Aber sie musste es ihm sagen, das war klar, sie wollte ihn nicht belügen, wollte kein Schauspiel anleiern. Er hatte ein Recht darauf, es zu erfahren, sie würde es auch wissen wollen, wenn er was mit einer anderen Person gehabt hätte.
„Marc, ich...“ sie stockte...
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