Die Abiklausuren

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Diese Geschichte wurde von AlexandraKamp am 31.01.2010 geschrieben und am 05.02.2010 veröffentlicht.

Es ist Mitte Mai am Mannheimer Immanuel Kant-Gymnasium.
Die 56 Schülerinnen und Schüler der „13“ hatten vor ein paar Wochen die Klausuren für das Zentralabitur geschrieben. Die 18- bis 20-jährigen warten nun gespannt und aufgeregt auf ihre Ergebnisse, bis einer der Lehrer aus dem Lehrerzimmer kommt: „Isabell und Susanne, kommen Sie einmal beide mit mir mit, wir haben glaube ich etwas zu bereden!“
Die restlichen Stufenmitglieder wussten natürlich nicht, worum es geht. „Ooo, jetzt kriegen die sicher Ärger“, meinte Karina. Die beiden Mädels wussten ganz genau, was Herr Zimmermann von ihnen wollte. In zwei der Klausuren hatte Susanne es hinbekommen, ihre gute Freundin unbemerkt von sich abschreiben zu lassen. Sie war immer schon recht gut in der Schule, sie begriff Zusammenhänge schnell und es machte ihr offensichtlich Spaß.

Isabell dagegen hatte es nur ebenso geschafft, fürs Abi überhaupt zugelassen zu werden.
Die 19-jährige ist eigentlich ein nettes, aufrichtiges, ehrliches Mädchen, das keine unanständigen Dinge tut und eins, auf das man sich verlassen kann. Zudem ist Isabell ein wenig schüchtern, trägt eine Brille und ihr hängt so ein wenig ein Mauerblümchen-Image an.
Dabei sieht sie gar nicht s o schlecht aus. Sie ist z. B. nicht sonderlich gebräunt, aber irgendetwas macht sie doch sexy.
Ihre etwas längeren dunkelblonden Haare hatte sie hinten zusammengebunden. Gekleidet ist sie mit Stiefeln, einer dünnen dunklen Strumpfhose und einem rötlich-braunen Rock. Dazu trägt sie eine helle Bluse und darüber eine Art Strickjacke. Sie ist 1,68m groß.

„Es ist ja wohl klar ersichtlich, dass ihr beiden voneinander abgeguckt habt! Ich weiss auch schon, wer von wem, Frau Kamp! sagte der Pädagoge zu Isabella. Hmm, sonst redet er uns immer mit dem Vornamen an, dachte sich Isabella.
„Normalerweise gilt das Abitur damit als insgesamt nicht bestanden und in so einem Fall muss man die Schule verlassen. Wenn du es sofort zugibst und dich einsichtig zeigst, will ich
sehen, was sich da dennoch machen lässt.“

„Okay, Herr Zimmermann, das war so: meine Noten waren ja zuletzt eher schlecht, da sah ich keine andere Möglichkeit, als Susanne zu fragen, ob sie mir hilft....