Die Ferien des Herrn Hallerbach, Teil 2

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Diese Geschichte wurde von manicipium am 22.12.2009 geschrieben und am 23.12.2009 veröffentlicht.

== De laboribus, poenis et felicitatis servorum ==

Der Wecker läutete für Zwei viel zu früh. Eins holte es aus dem Bett, wobei es schon passende Kleidung an hatte: Latzhosen, Arbeitsjacken und Arbeitsschuhe. Einen Satz für Zwei hatte es mitgebracht. Zum Frühstück gab es trockenes Brot und Tee, und dann mußten sie die Lebensmittellieferungen übernehmen. Zwei wurde klar, was seine Herrin mit „Ernst meinen“ tatsächlich gemeint hatte: Zwei war zum Dienstboten geworden, der bloß durch die BDSM-Praktiken an seinen Stand als ihr Eigentum erinnert wurde. Eins schien das nichts auszumachen. Es arbeitete fröhlich vor sich hin, während Zwei eher mißmutig ans Werk ging. So hatte es sich das wirklich nicht vorgestellt. So ging das den ganzen Tag. Die beiden Sklaven hielten das ganze Haus in Schuß. Die wenigen anderen Angestellten hatten eher mit der Verwaltung der Burg zu tun und taten nichts körperliches, vom Koch abgesehen, den sich Dolores leistete. Die körperliche Arbeit blieb den Sklaven überlassen, die dabei nur wenig Maschinen einsetzen durften. Keine Andeutung von Sex in irgend einer Form. Auch die Herrin sahen sie kaum. Sie hatten sie bloß beim Frühstück bedient, und dann hatte sie das Haus verlassen, und am Abend bedienten sie sie beim Abendessen, wovon sie die Reste als einzige Mahlzeit des Tages essen durften.
Am Dienstag Abend hatte Dolores einen Herrn mitgebracht, mit dem sie offensichtlich flirtete. Das tat Zwei weh. die Sklaven bedienten das Paar nicht nur beim Abendmahl, sondern auch am Bett. Sie reichten Sekt vor dem Sex, boten Feuer nachher an und so weiter. Zwei war gedemütigt, denn dieser Mann sah keineswegs gut aus. Und das schlimmste war: Diese zwei Tage beachtete Dolores die Sklaven nicht. Sie waren Teil des Hauses, als wären sie Steinblöcke, aus denen die Burg gebaut war. Zwei drängten sich einige Fragen auf, aber es war müde. Bevor es einschlief, merkte es, wie seiner Wollust nach Erleichterung verlangte, aber es war zu müde um darüber nachzudenk...