Grenzerlebnis

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Diese Geschichte wurde von damon1 am 12.01.2010 geschrieben und am 15.01.2010 veröffentlicht.

Anabel atmete tief durch bevor sie an der Türe läutete. Nach kurzer Zeit
summte es und sie trat ein. Nun befand sie sich in einem kleinem
Vorraum, der elegant eingerichtet war und gedämpft beleuchtet wurde. Aus
einem Lautsprecher erklang eine tiefe männliche Stimme. “Bitte legen
Sie alles ab und warten Sie dann bei der Türe.” Sie zögerte kurz. Sie
wußte zwar, dass sie sich auf ein erotisches Abenteuer eingelassen
hatte, aber das ging ihr doch etwas zu schnell. “Loten Sie Ihre
eigenen Grenzen neu aus”, hatte es in der Anzeige geheissen. Das klang
zwar nicht schlecht, aber so schnell wollte Sie nicht unbedingt
vorangehen. Sie, 23 Jahre jung, brünett und 1,73 groß hatte zwar einen
Freund, doch mehr als das rasche Rein-Raus-Spiel war bei ihm nicht zu
haben. Dabei wollte sie durchaus mal mehr als das. Ihrem Freund reichte
das übliche aber. Somit blieb sie meist unerfüllt auf der Strecke. Das
war auch der einzige Grund, weshalb sie sich überhaupt gemeldet hatte.
Trotz all dieser Überlegungen begann sie aber, dem Befehl Folge zu
leisten. Nach kurzer Zeit stand sie fertig an der Türe. Plötzlich sagte
hinter ihr jemand zu Ihr “Bitte nicht erschrecken” und gleichzeitig
sah sie absolut nichts mehr. Dann fühlte Sie, wie etwas auf ihrem
Hinterkopf festgezogen wurde. Der jemand, es war die gleiche Stimme wie
zuerst, band ihr fest die Augenbinde zu und beraubte sie so ihrer
Sehkraft. Sie wollte deswegen protestieren, aber ein resolutes
“pssst” lies sie verstummen bevor sie angesetzt hatte. Sie
spürte, wie er sie in Richtung Türe drängte, aber dort war keine
mehr. Er musste sie geöffnet haben. Vorsichtig tastend ging sie ins
nächste Zimmer. Dort war es angenehm temperiert. Obwohl sie bis jetzt
noch nie eine Augenbinde getragen hatte, begann ihr das zu gefallen.
Wiederum riss sie ein kurzes “Stopp” aus ihren Gedanken. Sie blieb
artig stehen und wartete. “Gib deine Arme über deinen Kopf” kam die
nächste Anweisung. Sie folgte und dann spürte Sie, wie sich um das erste
Handgelenk ein warmes Stück legte. Es roch ganz leicht im Zimmer nach
Leder. Kurz danach spürte sie noch eine Manschette am zweiten Gelenk.
Sie hörte ein leises klicken und konnte ihre Arme nicht mehr bewegen. Er
hatte sie mit erhobenen Händen fixiert. Jetzt spürte sie, wie er ei...