Diese Geschichte wurde von Aphroditchen am 14.02.2012 geschrieben und am 22.02.2012 veröffentlicht.
Nachdem mein Nachbarsbengel, den mir meine liebe Sylvia als ersten Gast für meinen Hurentag ausgesucht hat, ziemlich schnell in meinem Mund abgespritzt und dann fluchtartig mein Hotelzimmer verlassen hat (siehe Teil 1), haben Sylvia und ich noch fast eine Stunde Zeit bis zu dem nächsten von ihr für mich bestellten Freier.
Während ich, bis auf meine schwarzen halterlosen Nylons unbekleidet, auf dem Bett sitze und darauf warte und hoffe, dass dieser schreckliche Tag bald zu Ende geht, durchkreuzt Sylvia immer wieder unser Zimmer und überlegt laut: „Wir sind hier in einem großen Hotel, hier wird es doch bestimmt ein paar notgeile Männer geben, denen Du in der Zwischenzeit einen Gefallen tun kannst… Der alte Knacker, der Dich eben beim Frühstück mit seinen Blicken ausgezogen hat, der wäre doch etwas… oder was hältst Du von dem Glatzköpfigen, der gestern Abend am Empfang war?“, spinnt sie ihre Fantasien weiter. Das ich ihre Begeisterung so gar nicht teile, fällt ihr glaube ich nicht auf – oder richtiger, es interessiert sie nicht und beflügelt sogar noch ihre Fantasie. „Ich könnte Dich ja auch so, wie Du jetzt bist, hier auf dem Flur von Zimmer zu Zimmer schicken, irgendwer wird Dir schon aufmachen und was mit Dir anzufangen wissen…“, lacht sie. Dann greift sie zum Hoteltelefon, guckt sich unsere Telefonnummer an und eröffnet mir freudestrahlend: „Die Telefonnummern enden mit der Zimmernummer! Ich frage mal neben nach, ob da einer geil ist.“ Schon tippt sie die Zimmernummer von nebenan ein… Zum Glück, wie ich finde, geht keiner dran. Mir ist schon Sylvias Idee mit meinem Hurentag zuwider und ich würde viel darum gegeben, wenn ich jetzt einfach auschecken und nach Hause fahren könnte. Sylvia versucht es ein Zimmer weiter… „Oh, Entschuldigung, da habe ich mich verwählt!“, sagt sie in den Hörer und legt auf. Und kichernd wie ein Teenager zu mir: „Schade, da war eine Frau dran“. Die nächste und die übernächste Nummer werden getippt. Und dann flötet sie ins Telefon: „Hall...
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