Diese Geschichte wurde von KraeftigerPenis am 04.08.2010 geschrieben und am 09.09.2010 veröffentlicht.
"Wisst ihr eigentlich, wer als einziger zu Frau Levanovsky "du" sagt? Zu Doris Levanovsky?" Jennys Gesicht schaute naseweis in die Runde. Alle aus der Abteilung begannen sich langsam und unauffällig zu mir umzudrehn. "Ja spinnt ihr denn alle?" Ich schaute entrüstet. Gröhlen. "Ja was denkt ihr denn leicht? Das wir was hätten miteinander??" Lauteres Gröhlen. "Haha, zu komische Vorstellung", gluckste Jenny. "Nein, wir treffen uns nur ab und zu zum Sex, einschließlich harter SM Einlagen!!! Ja steigt mir doch bitte runter, gell?" Noch lauteres Gröhlen. Ich hatte das richtige getan, und mitgespielt, bzw. sogar höher gepokert. Niemand würde das glauben können, denn es überstieg die Vorstellung jedes, der Doris und mich kannte, bei weitem. "Ich habs, wir schenken ihr zum Jubiläum Handschellen." Jenny schaute triumphierend in die Runde. Vor lauter Tosen verstand man sein Wort nicht mehr. Es war beschlossen, Doris Levanovsky, die Schöne, die Erfolgreiche, die Unberührbare, die Traum- und Alptraumfrau der Firma, die eiskalte Killerin, und seit genau sechs Monaten stellvertretender Vorstand des Bereichs, würde zu ihrem Jubiläum Handschellen bekommen. Genau am 11.11., weil zeitgleich ja der Fasching begann, ging das durch. Ungestraft. Die bibbernde Horde der Unterdrückten würde sich eine einzige Schelmentat einmal ungestraft leisten können, bis man wieder unter dieser Furie leiden mußte.
Doris nahm die Auszeichnung mit eisiger Mine an, und presste sogar ein Lächeln hervor. Sekt gab es ja auch, und schließlich war es ja die Halbjahresfeier zu ihrer Beförderung. Genau genau sechs Monate war es auch her, dass wir... also sie... und ich.... mir versagten die Gedanken, wenn ich auch nur daran zurück dachte. Unser Zusammentreffen. Unser... ja, es war genau das... unser... LIEBESSPIEL. Eine Frau wie Doris je einmal gehabt zu haben, ist noch schwieriger zu verkraften, als völlig chancenlos bei ihr zu sein. Es VERGESSEN zu können - unmöglich. Oft packte mich die Sehnsucht an ihren Geruch ihrer Haut, ihrer Haare, daran, wie sich ihr Körper angefühlt hat, oder an den Klang ihrer Stimme. Ihre Seufzen. Ihr Stöhnen.
Und das, obwohl sie sich kein Deut geändert hatte, nein, mit ihrem Aufstieg in der Firma schien ihre Rücksichtslosigkeit im Gleichklang zu wachsen, ihre Feinde wur...
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