Diese Geschichte wurde von Anonymous am 07.08.2006 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Ich sitze in meinem Büro und habe die nächsten Besuche bei Kunden geplant. Meine Arbeit besteht aus Verkaufsgesprächen, Präsentationen, Verhandlungen und Angeboten. Ich bin ein Verkäufer, der viel reist. Inzwischen bin ich 31 Jahre alt. Ich habe im Leben schon viel erreicht, doch zu einer Familie bin ich noch nicht gekommen. Ich bin zu viel unterwegs. Mein Verkaufsgebiet ist ganz Deutschland. Ich betreue über 200 Firmen. Oft reise ich alleine, manchmal mit Svetlana.
Svetlana ist meine Vertriebsassistentin. Sie ist 22 Jahre alt, hat kurze blonde Haare, graue Augen und eine zierliche Figur. Sie ist sehr klein, was sie immer durch hohe Pumps auszugleichen versucht. Svetlana lebt ihr Leben, ich meines. Wir haben nur rein beruflichen Kontakt. Ich weiß, daß sie einen Freund hat, habe ihn aber noch nie gesehen. Sie erzählt auch nie davon.
Meine Planung für nächste Woche ist fertig. Ich muß am Montag nach Frankfurt, dann nach Köln, wo ich bis Freitag bleibe. Schon wieder eine Woche im Hotel. Da wir am Donnerstag und Freitag Präsentationen im großen Kreis haben, beschließe ich die Svetlana am Mittwoch nach Köln nachreisen zu lassen. Sie kommt aus der Gegend und so kann sie ihr Wochenende anhängen.
Ich rufe sie zu mir. Sie kommt sofort. Ich mache sie mit dem Terminplan für die nächste Woche bekannt. "Ich bräuchte Dich am Donnerstag und Freitag. Würdest Du gerne mitkommen?" Sie hat noch nie nein gesagt, obwohl ich das verstehen könnte. "Gerne! Dann reise ich am besten schon Mittwoch Abend mit dem Zug an." Svetlana hat alle wichtigen Reiseverbindungen im Kopf. Sie löst das Problem bevor ich überhaupt daran denken kann. Sie dreht sich um und verläßt das Büro. Ihr Temperament ist kaum zu zügeln.
Das Wochenende ist schnell vorbei und ich muß wieder auf den Weg. Im Auto denke ich über die letzten Tage, Wochen und Monate nach. Nichts neues auf der privaten Front. Ich lerne hin und wieder einige interessante Frauen kennen, aber ich bemühe mich nicht einmal sie näher kennenzulernen. Beruflich stehe ich voll unter Strom. Ich kann kaum noch entspannen.
Den Termin in Frankfurt erledige ich mit Routine. Ich habe den schon lange ersehnten Auftrag endlich erhalten. Wieder eine z...
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