Diese Geschichte wurde von franny13 am 29.01.2010 geschrieben und am 03.02.2010 veröffentlicht.
Die etwas andere Paartherapie Teil 2
Sie begrüßte mich mit dem gewohnten Wangenkuss. Nach dem Abendessen saßen wir im Wohnzimmer. Ich wollte gerade den Fernseher einschalten, als sie mich ansprach. „Ich kann die Abteilung von einem Kollegen übernehmen. Das ist meine große Chance. Ich muss bis Morgen bescheid geben.“ Ich starrte sie an und sie fuhr schnell fort: „Ich würde auch mehr Geld verdienen. Gut die Hälfte mehr als jetzt.“ Jetzt sah sie mich bittend an. Ich holte tief Luft und ging zu ihr. „Das muss gefeiert werden. Wenn du es nicht machen würdest, müsstest du verrückt sein.“ Sie strahlte über das ganze Gesicht. „Ich bin froh, dass du einverstanden bist.“ Warum sollte ich auch nicht. Geld war nie ein Thema zwi-schen uns gewesen. Ich verdiente selbst ganz gut und selbst mit ihrem Mehrverdienst hätte sie ganz knapp etwas mehr als ich. Aber unsere Einnahmen wie Ausgaben liefen sowieso über ein gemeinsames Konto. Ich stand auf und holte uns eine Flasche Wein. Nachdem ich 2 Gläser eingeschenkt hatte setzte ich mich neben sie und prosteten ihr zu. „Auf deinen Erfolg. Ich freue mich für dich.“ Sie trank einen kleinen Schluck. Ich beugte mich zu ihr, die Gunst des Augenblicks auszunutzen, um ihr einen Kuss zu geben, aber sie drehte ihr Gesicht weg. Mist, hatte ich nicht dran gedacht. Wir hatten ja erst Gestern. Aber einen Versuch wars wert gewesen, dachte ich selbstironisch bei mir. Na dann eben nicht. Ich setzte mich in meinen Sessel und schaute in den Fernseher.
Aber so richtig war ich nicht bei der Sache. Immer noch ging mir das vor gut 2 Stunden erlebte durch den Kopf. Dieses Gefühl von seidiger Wäsche auf der Haut. Das Knistern der Strümpfe an meinen Beinen. Allein bei den Gedanken daran regte sich mein Schwanz. War ich pervers? Oder vielleicht doch nur geil. An so etwas habe ich doch frü-her nie gedacht. Na klar hatten mich schöne Dessous auch früher schon angeturnt, aber welchem Mann geht es nicht so? Aber selber tragen? Ich schüttelte den Gedanken ab. Das war ein einmaliges Erlebnis. Ich griff nach der Flasche Wein, um mir noch mal nach-zuschenken. Dabei sah ich, dass Marion schon weg war. Ich war so in Gedanken versun-ken gewesen, dass ich nicht bemerkt hatte wie sie zu Bett gegangen war. Auch egal. Ich schenkte mir den Rest ein, trank aus und gin...
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