Diese Geschichte wurde von Patientin am 20.11.2009 geschrieben und am 26.11.2009 veröffentlicht.
Nachdem ich Steffi, wie ich euch in “Beim Orthopäden, Teil 3” berichtet, kennen gelernt habe, knüpfe ich direkt an der Stelle an.
Nachdem sie mich also los gemacht hatte, stieg ich von der Liege und begann mich anzuziehen. Auch ihre Sachen hatte sie mit in den Raum gebracht und zog sich ebenfalls an. Sie erzählte mir, dass sie 25 Jahre jung sei, und damit also 3 Jahre jünger als ich. Ihre offene, lustige und herzliche Art machte sie mir sofort sympathisch. Sogar unsere Outfits schienen aufeinander abgestimmt sein. Und zwar komplett. Wir hatten beide dunkle, halterlose Strümpfe an, weiße Stinghöschen und BH`s und kurze, sommerlich geblümte Kleider. Mit den langen, blonden Haaren und beide sehr schlank, mit den Kurven an den richtigen Stellen, wenn ich so sagen darf, hätten wir auch als Schwestern durchgehen können.
Als wir beide fertig angezogen und uns zurecht gemacht hatten, hakte sie sich bei mir ein, und wir verließen lachend die Praxis, um es den Abend mal so richtig krachen zu lassen, wie sie meinte. Sie erzählte zwar viel, aber nicht langweilig oder nervig. Es war wirklich lustig mit ihr, und ich hatte das Gefühl wir kennen uns schon eine Ewigkeit, und nicht nur dass, sie war einfach sofort wie eine allerbeste Freundin. So zogen wir beide durch die Innenstadt. Es war Freitag, zwar erst kurz nach 21 Uhr, aber so langsam füllten sich die Gassen mit Leuten. Die Männergruppen die wir trafen, widmeten uns allesamt mindestens Blicken, viele hatten natürlich auch passende Kommentare auf den Lippen. Aber auch da war Steffi sehr schlagfertig. Ich glaube ihr ging es wie mir, erst einmal wollte ich das eben erlebte verarbeiten und mit ihr darüber reden. Außerdem waren wir beide befriedigt genug, um Männer erstmal gar nicht in betracht zu ziehen.
Sie zog mich in ein kleines Restaurant und wir suchten uns einen Tisch aus, wo wir ungestört reden konnten. Nachdem wir etwas zu essen ausgesucht und bestellt hatten, fing sie von sich aus zu erzählen an. Ich muss dazu kurz ausholen. In dem Haus, wo mein Hausarzt sitzt, sind noch der Orthopäde, ein Frauenarzt und ein anderer Gemeinmediziner ansässig. Sie sind alle zwischen 38 und 49 Jahre alt, also noch relativ jung. Untereinander verstehen sie sich super, und halten auch privat engen, freundschaftlichen Kontakt zuei...
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