60 Minuten, Teil 1

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Diese Geschichte wurde von sommerwind89 am 05.11.2009 geschrieben und am 18.11.2009 veröffentlicht.

Oh man, was für ein langatmiger Krankenhausalltag! Aber in weniger als einer Stunde war es ja geschafft. Dann würde ich Feierabend machen, nach Hause fahren und einfach abschalten können. Aber da waren ja noch diese 60 Minuten, die mein Leben verändern sollten...

"Hallo, ich würde gerne Frau Bauer zum Röntgen mitnehmen." Die Stationsschwester guckte mich unbekümmert an und bemerkte lakonisch "Im Arztzimmer."
"Man ist die verzweifelt...", fuhr es mir noch durch den Kopf, ehe ich an der Türe des Arztzimmers klopfte und hereingebeten wurde. "Hallo, ich würde gerne..." Der Arzt schaute kurz zu mir rauf und meinte: "Geben Sie mir bitte noch fünf Minuten, ich wechsel nur noch eben den Verband von Frau Müller." Erstarrt von dem geilen Aussehen des Arztes nickte ich kurz und schaute gespannt zu, wie er seine Arbeit verrichtete. Er war etwa 35 Jahre alt, circa 1,90 Meter groß, normal gebaut und hatte unverschämt schöne, tiefblaue Augen. Die dunkelblonden, leicht zerwuschelten Haare rundeten den Anblick dieses Adonisses ab. Plötzlich wurde ich aus meiner Schwärmerei gerissen, als der Arzt zu der Patientin meinte: "So, Frau Bauer, Sie sind fertig und können jetzt mit diesem jungen, gutaussehenden Mann zum Röntgen." Ich errötete leicht und begleitete die Patientin nach draußen, dachte mir jedoch noch nicht viel dabei. Als ich mich verabschiedete warf mir der Arzt noch ein kurzes Zwinkern zu. Ich war total verunsichert und versuchte mich von dem ganzen Geschehen abzulenken, indem ich mich mit Frau Bauer über das Wetter unterhielt. Nachdem ich die Patientin zum Röntgen gefahren hatte, schaute ich nochmal auf die Uhr. Eine halbe Stunde noch bis Feierabend. Schon wieder musste ich an das eben Geschehene denken, als sich die Aufzugtüre vor mir öffnete und mir schon wieder dieser unverschämt gutaussehende Arzt entgegenblickte. Ich stieg ein und stellte mich ihm gegenüber, er grinste mich durchgehend breit an und meinte "Na? Wo gehts hin?" Ich antwortete verunsichert "Ich muss noch zwei Patienten zu ihren Untersuchungen begleiten. "Achja und wie lösen wir das Problem?", antwortete mir mein Gegenüber. Ich wusste nicht genau worauf er hinaus wollte, inzwischen hatte ich einen...