Familien öffnen sich 6

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Diese Geschichte wurde von auchich am 13.01.2010 geschrieben und am 17.01.2010 veröffentlicht.

„Hast du gehört, wann die Kinder nach Hause gekommen sind, Dagi?“
„Nein, war wohl schon im Tiefschlaf. Kein Wunder nach dem gestrigen Tag. Mein lieber Bruder scheint auch geschafft zu sein. War etwas?“
„Nichts Besonderes. Unsere Kinder hatten keine Lust mehr, zu uns ins Bett zu kommen, sondern wollten sich lieber miteinander vergnügen.“
„Wo ist die schlechte Nachricht?“, grinste Dagmar.
„Ziemlich begriffsstutzig am Morgen, oder? Wenn sie es vorziehen ohne uns, dann wird das immer ernster mit ihnen.“
„Haben die Damen Angst, dass ihnen das junge Gemüse abhanden kommt?“
„Du Schuft, seit wann belauschst du Damen?“
Vehement stürzte sich Ramona auf ihren Mann und hatte bereits seine Morgenlatte im Griff.
„Komm, Dagmar, dafür muss er zwei Strafrunden reiten!“, forderte Ramona.
„Lass gut sein, Ramona, mir wäre es lieb, wenn ich jetzt nach Hause fahren könnte.“
„Ohne Frühstück und Dana? Willst du mit einem schlechten Gewissen flüchten, sollen wir alles vergessen?“
„Im Gegenteil! Ich will allein sein, um mir zu überlegen, wie ich meinen trägen Ehemann in die Gänge bekomme. Bleibt liegen, ich will einfach los. Es waren wohl die wunderbarsten Stunden meines Liebeslebens, ich möchte das wieder. Ciao, ich rufe euch an, wenn es etwas Besonderes gibt.“
Sie sah nicht mehr das diabolische Lächeln ihres Bruders und ihrer Schwägerin.

Zu Hause gönnte sich Dagmar eine Dusche und vergaß vor allem die Region zwischen ihren Beinen nicht, sie war nicht sicher, ob da nicht Liebesgrüße geblieben waren. Dann ging sie ins Schlafzimmer. Stunden später wurde sie von ihrem Mann geweckt.
„Du bist schon da? Waren die Nutten auf der Reeperbahn so schlecht, dass du nach deinem alten Eheweib verlangst?“, murrte sie schlaftrunken und drehte sich zur Seite.
Doch Peter dachte nicht daran, sie in Frieden zu lassen. Heute wollte er Klartext mit ihr reden. Viel zu verlockend war das Angebot seines besten Freundes für einen Partnertausch. Endlich raus aus dem eingeschliffenen Ehetrott!
„...