Im Swingerclub

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Diese Geschichte wurde von Anonymous am 07.08.2006 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.

Die Heizung im Auto ist angenehm temperiert, trotzdem komm ich nicht umhin, zitternd auf dem Beifahrersitz zu hocken. Es ist aber keine äußere Kälte, nein, diese Kälte kommt von innen. Ich bebe vor Aufregung, Erregung? Ich kann es noch nicht genau einsortieren, vielleicht ist es beides. Verunsichert sehe ich hinüber auf die linke Seite, wo Günter unverdrossen hinter dem Lenkrad hockt und seinen Weg zieht. Ich starre wieder geradeaus auf die Straße, die sich hier am Werstener Kreuz in der Dunkelheit hell erleuchtet auf der Motorhaube widerspiegelt. Gut, ich habe mich dazu hinreißen lassen, was heißt lassen? Schließlich war ich ja auch ein bißchen neugierig geworden.

Alles hatte damit angefangen, daß ich in einer Frauenzeitschrift auf einen Artikel gestoßen bin, der sich mit einer Sparte der Gesellschaft befaßte, den sogenannten Swingern. Diese Leute treffen sich in diversen Clubs, die nur für sie gemacht worden sind und wechseln für ihr Liebesspiel die Partner, wo sie nur können und wollen. Dort ist jeder unter Gleichgesinnten, jeder, der dort hinfährt, weiß, was ihn dort erwartet und was andere von ihm erwarten. Nur, wenn man keine Lust hat, ist das halt auch Gesetz. Mich reizte das irgendwie und ich machte mir so meine Gedanken darüber, wie das wohl wäre, mit mehreren Männern gleichzeitig...Ich verwarf den Gedanken aber gleichzeitig, so anregend er auch sein mochte, aber alleine hätte ich mich nie in den Club getraut, heimlich sowieso nicht, und daß Günter mich dahin begleitet hätte, stand für mich außer Frage. Dafür war er viel zu bieder. aber wie das nun mal so ist, stille Wasser sind tief, kamen wir eines stillen Abends darüber ins Gespräch, und wie sich herausstellte, war er, bevor wir uns kennengelernt hatten, schon des öfteren in solchen Clubs gewesen und hatte das Ambiente und alles, was sich dort abspielte, sehr genossen.

Er ließ sich richtig darüber aus und vergaß keinDetail, war aber immer darauf bedacht, mir nicht zu nahe zu treten in seinen Ausführungen. Nach einer Weile drängte sich mir der Verdacht auf, daß er mir die Sache wohl schmackhaft mac...