Diese Geschichte wurde von auchich am 09.01.2010 geschrieben und am 11.01.2010 veröffentlicht.
Nachbarschaftshilfe 2
Über eine Stunde waren Dr. Fabian Landner und seine Nachbarin bereits auf der Autobahn unterwegs. Verstohlen blickte er auf Katja, die sich dem sommerlichen Wetter entsprechend gekleidet hatte. Aus dem kurzen Rock schauten lange, gebräunte Beine hervor, die Bluse war nur einfach verknotet vor der Brust und gewährte einen verlockenden Einblick in das tiefe Tal zwischen den aufragenden Hügeln.
„Schau auf die Straße, sonst baust du noch einen Unfall und wir kommen erst gar nicht an“, warnte sie ihn lächelnd.
„Ist doch auch unfair, du präsentierst mir alles und ich soll mich aufs Fahren konzentrieren.“
„Du willst doch nicht wieder in die Hose abschießen wie gestern?“, fragte sie ihn provozierend und besorgt zugleich. „Dann nimm lieber die nächste Ausfahrt für eine kurze Pause.“
Nichts lieber als das, meine schöne freche Nachbarin! Leider durchquerten sie gerade die Ausläufer der Schwäbischen Alb, die nächste Ausfahrt kam erst in fünfzehn Kilometern. Er trat noch stärker aufs Gas, die Tachonadel kletterte auf 180. Kaum hatten sie die Ausfahrt erreicht, bog er zweimal nach links ab und schon waren sie weit weg von allem Straßenlärm und bogen in einen Waldweg ein. Ohne ein Wort stieg er aus, öffnete den Kofferraum und nahm eine Decke heraus, die er nur wenige Meter weiter auf dem Waldboden ausbreitete. Katja Willmer war vor Überraschung sprachlos. Es dauerte, bis sie loslegte.
„Und uns spielst du den schüchternen Doktor vor, der sich nur auf seine Arbeit konzentriert! Ich habe deine gierigen Augen wohl gesehen, aber dass du so frech bist, hätte ich nie gedacht! Woher kennst du diesen schönen Platz eigentlich? Hast du hier öfter Assistentinnen oder Anhalterinnen flachgelegt?“
„Ich kann nicht drei Dinge gleichzeitig, dich küssen, dich ausziehen und noch erzählen dazu. Deine Neugier muss warten, ich will zuerst sehen, was du so aufreizend versteckst! Und du ziehst mir die Hose aus, aber so, dass sie trocken bleibt!“
Widerspruchslos folgte Katja seinen Wünschen. Wenig später lagen sie im Schatten auf der Decke. Sie war souverän genug, ihm die Führung zu überlassen und ihn nicht durch weitere Fragen zu stören. Sie bedauerte bereits, ihn ge...
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