Bei den Großeltern

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Diese Geschichte wurde von Philsex am 11.09.2010 geschrieben und am 10.10.2010 veröffentlicht.

Eigentlich dachte ich, das würde ein furchtbar langweiliges Wochenende werden.
Meine Eltern waren weggefahren und hatten mich bei meinen Großeltern abgesetzt. Ich war sauer, weil ich gehofft hatte, endlich einmal sturmfreie Bude zu haben. Da ich in der letzten Zeit aber ein paar unberechenbare Dinge angestellt hatte, hielten meine Eltern es für besser, ich würde von meinen Großeltern beaufsichtigt werden.
Nicht nur, dass ich diese älteren Herrschaften jetzt als Anstandswauwaus vorgesetzte bekam, nein, sie wohnten auch in ihrem kleinen Häuschen in einem kleinen Pissnest zwanzig Kilometer von daheim entfernt.

Das konnte ja ein dolles Wochenende werden. Vermutlich würde ich mir alte Geschichten anhören müssen, sämtliche Wehwehchen der beiden kennen lernen und früh zu Bett müssen.
Und der Abend schien auch so zu werden. Wir hatten gemeinsam zu Abend gegessen und uns eine doofe Fernsehsendung angeschaut. Ich dachte daran, wie cool es doch wäre, jetzt mit meinen Kumpels irgendwo zu chillen und uns die Birne wegzuhauen.

Dann aber packte mein Großvater einen Schnaps aus. Den habe er lange aufgehoben für einen besonderen Anlass. Als ich fragte, was denn der besondere Anlass wäre, meinte er, dass es für ihn ein Fest wäre, mich mal das Wochenende da zu haben. Es sei, so meinte er, endlich mal wieder Leben in der Bude.

Gut, meine bisherigen Besuche waren immer nur kurz gewesen. Manchmal hatte ich auch ein schlechtes Gewissen gehabt, beide so alleine zurück zu lassen, aber dass es für sie so eine Freude wäre, hatte ich nicht gedacht.
Wir öffneten also den Schnaps und tranken vor uns hin. Und dann holte meine Oma das Fotoalbum heraus; ja, genau das mit meinen Baby-Nacktfotos.
Mit Tränen in den Augen schaute sie sich die Bilder an und sagte schließlich: „Und jetzt ist unser Marco ein richtiger Mann geworden.“ Und plötzlich bekam sie einen seltsamen Blick. „Du bist doch ein richtiger Mann?“ fragte sie schelmisch.
„Ja, klar.“ antwortete ich. Was immer sie damit meinte…
„Fein!“ lächelte sie mich an und legte ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Ihr Finger drückten sich in mein Fleisch.
Daraufhin gab es den nächsten Schnaps. Und als die Flasche leer war, summte mir ganz schön der Schädel. Aber auch meine Großeltern waren im Rausch.

Dann legte mein Großvat...