Bettina - Leben eines Dienstmädchens Teil 12

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Diese Geschichte wurde von franzf001 am 19.10.2009 geschrieben und am 03.11.2009 veröffentlicht.

„Niemand kann dich je so lieben wie ich!“
Zarte Lippen pressen sich fest auf Bettinas Mund, Liebe, Zuneigung, Leidenschaft, Lust und Begierde schwingen in diesem Kuss mit, Bettina erwidert ihn so heftig sie kann.
Viel zu schnell vergeht er, dann erklärt Anita, mit geschlossenen Augen,“ Ich liebe dich.“
Bettina kann ihr leises Schluchzen hören, und voller Bedauern kommen ihr endlich die Worte über die Lippen, die sie ihrer Freundin schon so lange sagen wollte,“ Und ich liebe dich, Anita. Mehr als es eine Schwester sollte.“
Aber es ist zu spät, das blaue Kleid ihrer Freundin verschwindet in der Dunkelheit des Waldes.
Das war der größte Fehler ihres Lebens.
Und mitten im Lauf kommt ihr die Erkenntnis, dass sie gerade dabei ist ihn noch einmal zu begehen.

Der Brunnen ist arg ramponiert, eine große Pfütze sammelt sich davor, doch er kann nichts tun, um sich daran zu hindern sich weiter auszubreiten. Ebenso wenig, wie er verhindern kann dass Bettina zu ihrer Schwester zurückkehrt.
Seltsam, einerseits fühlt sich sein Herz so leer an, und auf der anderen Seite spürt er noch immer das Zerren darin, das Verlangen und die Sehnsucht nach ihr.
Vielleicht wird das eines Tages besser, vielleicht auch nicht. Und vielleicht endet es, wenn er sich eine Klinge in die Brust rammt.
Noch immer hört er ihre Schritte, laut und deutlich hallen sie in seinen Ohren wieder, drücken zusätzlich auf sein Gemüt.
„Ich musste sie gehen lassen. Nur dann kann sie frei sein.“ flüstert er, den Blick immer noch auf die Pfütze gerichtet.
Jemand reißt ihn grob herum, bevor seine Augen etwas erkennen, oder seine Hände sich wehren können, spürt er wie sich etwas Weiches gegen seine Lippen drängt, sich daran schmiegt, und sich mit einem schmatzenden Geräusch wieder entfernt.
Sein Verstand ist noch dabei das gerade Geschehene zu verarbeiten, da berührt es ihn abermals, noch sinnlicher und schöner, und als es sich wieder löst, blickt er auf zwei leuchtende blaue Augen, die ihn verbunden mit einem strahlenden Lächeln ansehen.
Erschrocken, verwirrt und überrascht hallte es laut durch seinen K...