Diese Geschichte wurde von franzf001 am 01.10.2009 geschrieben und am 17.10.2009 veröffentlicht.
Es ist wie in ihrem Traum, die tiefen blauen Augen, das hasserfüllte Gesicht, der spürbare Zorn der seine Haut rötet, seine Schultern die sich vor Anspannung heben.
Ralph neigt den Kopf zu Rita und Ester, seine tonlose Stimme erklärt,“ Ihr beide dürft gehen.“
Verwirrt und verängstigt blicken sie sich an, und als sich Ralphs durchdringender Blick wieder auf Bettina richtet, tritt Rita mutig vor und erklärt mit fester Stimme,“ Verzeiht Herr, aber wir werden alle DREI erwartet, und unsere Aufgabe lässt sich nicht ohne...“
„Holt euch ein anderes Mädchen aus der Küche.“ antwortet der junge Graf, ohne seine Augen von Bettina zu lassen,“ Dieses hier wird nicht mitkommen.“
„Aber Herr, die Gräfin bittet um...“ versucht es Rita, doch als sie Ralphs Blick abermals auf sich spürt verstummt sie.
Bettina kennt die Wirkung seiner Augen, es ist als würde er in den Körper eindringen, den Verstand übernehmen, und einen tun lassen, was er will.
Sein Mund öffnet sich, der mühsam unterdrückte Zorn ist deutlich aus seinen Worten zu hören;“ Ich werde später mit meiner Mutter sprechen, aber jetzt möchte ich mich mit Bettina unterhalten. Alleine. Und nun verschwindet!“
Zögernd blicken ihre Freundinnen zu Bettina, doch außer einem verwirrten Gesicht kann sie nichts zurückgeben, da sie sich keinen Reim auf Ralphs Wut machen kann.
Doch schließlich entfernen sie sich mit verzagten Herzen, unter Ralphs kalten Augen, die jede ihrer Bewegungen verfolgen.
Sie fühlt sich seltsam allein gelassen, obwohl er direkt vor ihr steht, und sie mit seinem starken Körper an die Wand drängt, seine durchdringenden Augen strahlen weiterhin kalten Zorn aus.
„Was hast du? Warum bist du so wütend auf mich?“
„Wo bist du gewesen? Ich habe dich zwei Wochen lang gesucht, bin durch die Wälder gerannt, habe deinen Namen gerufen und unter dem Blätterdach geschlafen. Und dann finde ich dich ausgerechnet hier!“
„Du hast mich gesucht?“
„Ja, was glaubst du denn wie ich mich gefühlt habe, als ich mich hier fortschlich, um einen schönen Tag mit dir zu verbringen und du nicht zu Hause warst? Auch deinen Vater konnte ich erst gegen Abend finden, weil er den ganzen Tag nach dir gesucht hat.
Zwei Wochen lang litt ich Qualen, und nun stehst du vor mir, einfach so, in der Tracht meiner Dienstmädchen.“
Seine Han...
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