Brueder

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Diese Geschichte wurde von spirit20 am 11.03.2008 geschrieben und am 13.03.2008 veröffentlicht.

Günther schlug vor lauter angespannter Erregung das Herz bis zum Halse.
Junge, Junge, Michael traute sich was! Bisher war das Schlafzimmer
ihrer Eltern immer ein heiliger Tabubereich gewesen, den sie nicht
betreten durften.
Natürlich hatten sie sich nicht an das Verbot gehalten. Wenn sie ihre
Mutter Krista und den Vater aus dem Hause wussten, waren sie
schnurstracks hinunter in das behütete Gemach, aus dem in so vielen
Nächten Kristas schrille Lustschreie und das Brunftgestöhn ihres Alten
zu vernehmen war, als die beiden es noch miteinander trieben. Gemeinsam
hatten sie damals nach Spuren des für sie so sinniges aufpeitschenden
Liebeslebens gesucht - und auch gefunden!
Sie hatten die Nachtgewänder ihrer Mutter in den Händen gehalten, sie
befühlt und beschnuppert, den Duft von Kristas süßem, betörendem Parfum
eingesogen und es geschah manchmal, dass ihnen allein von diesem Tasten
und Riechen ihre Hosen eng wurden. Natürlich hatten sie das heilige
Zimmer wieder in dem Zustand verlassen, wie sie es vorgefunden hatten.
Dafür hatten sie viel zuviel Angst vor ihrem Vater gehabt, wenn der
herausbekommen hätte, dass sein Heiligtum von ihnen "entweiht" worden
war!
Vater hätte sie in diesem Fall auch jetzt noch wie kleine Kinder
verprügelt, obwohl sie schon fast erwachsen waren, zumindest Michael
mit seinen siebzehn Jahren.
Und jetzt wollte Michael in diesen so heiligen Intimbereich, ohne
anzuklopfen! Junge, Junge, wenn das man nur gut ging.
Günthers Erregung wuchs, als sein großer Bruder behutsam die Klinke
niederdrückte und die Tür langsam aufschob. Was würde geschehen, was
sie erwarten? Michael hielt nur kurz im Rahmen der Tür inne,
vergewisserte sich wohl, dass ihre Angebetete noch schlief. Dann trat
er mutig einige Schritte in das Zimmer hinein. Günther zögerte etwas länger, folgte ihm dann aber.
Der Anblick, der sich den beiden bot, verschlug ihnen die Sprache. Ihre
Mutter schlief tief und fest. Sie lag auf der Seite, die Beine fest an
den Leib gezogen. Gut, dass sie dabei den beiden heimlich
hereingeschlichenen Spannern den Rücken zukehrte! Zumindest vermittelte
...