Dann klappt es auch mit den Nachbarn

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Diese Geschichte wurde von Falkenhorst74 am 02.12.2011 geschrieben und am 06.12.2011 veröffentlicht.

Es klingelte an der Haustür und Klaus, der gerade die Treppe herunter kam, öffnete. Vor ihm stand seine Nachbarin und zu Klaus Verblüffung war sie trotz der Kälte nur mit einem Bademantel bekleidet. Verwundert starrte er sie an. „Gut, dass du noch da bist.“, sagte Elisabeth anstelle einer normalen Begrüßung. „Du musst mir unbedingt helfen.“ Noch bevor Klaus antworten konnte erschien seine Mutter und Elisabeth wiederholte ihre Bitte. „Ihr müsst mir helfen, ich habe mich ausgesperrt. Marion ist schon zur Schule und als ich die Zeitung aus dem Briefkasten holen wollte ist die Tür hinter mir zu geschlagen.“ „Ach du je.“, lachte Anne, Klaus Mutter. „Und was jetzt ? Komm doch erst mal rein, so kannst du doch nicht auf der Straße herumstehen.“ „Eigentlich wollte ich nur den Schlüsseldienst anrufen.“, meinte Elisabeth nachdem sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte. „Aber wenn Klaus versuchen könnte durch Marions Fenster einzusteigen...“ „Kein Problem.“, meinte Klaus. „Das ist doch fast ein Spaziergang.“ „Mit einer Leiter schon, aber unsere liegt im Keller und ich stehe hier draußen.“, antwortete Elisabeth. „Dafür brauche ich keine Leiter.“, gab Klaus zurück. „Ich klettere einfach über den Balkon. Da kann doch gar nichts passieren.“ „Um Gottes Willen...“, stöhnte Elisabeth. „Junge!“, rief seine Mutter aus. „Du kannst dir den Hals brechen!“ „Was denn?“, antwortete Klaus. „Das ist doch nur ein großer Schritt. Was soll denn da passieren?“ Er machte auf dem Absatz kehrt und ging wieder die Treppe hinauf. Von seinem Balkon aus war es wirklich nur ein guter Meter bis zum Nächsten und das Problem, dass die beiden Frauen darin sahen war nur, dass der Boden darunter rund fünf bis sechs Meter tiefer lag. „Das kann ich nicht mit ansehen.“ Elisabeth schüttelte den Kopf. „Ich auch nicht.“, stimmte Anne zu. „Komm, wir trinken inzwischen eine Tasse Kaffee, Klaus lässt sich jetzt sowieso nicht mehr abhalten.“ Klaus hatte die Unterhaltung noch mitbekommen und tippte sich an die Stirn, er sah keine Schwierigkeit in seinem Vorhaben. Erst als er auf dem Balkon stand und nach unten sah fragte er sich, ob er den Mund nicht doch ein wenig voll genommen hatte. Der Abstand zwischen den Balkonen war wirklich nicht sehr groß, aber da auf Marions Seite ein hölzerner Sichtschutz angebracht w...