Diese Geschichte wurde von PureSoul am 26.07.2007 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Das Haus am Waldrand
Autor: PureSoul
Kapitel 1:
Über zwei Jahre ist es nun her, das Karin mit ihrem Sohn die Großstadt verlassen hat und aufs abgeschiedene Land gezogen ist.
Sie hatte nach ihrer Scheidung das einengende Stadtleben nicht mehr ausgehalten und musste raus aus diesem Betondschungel. Das ländliche Leben kannte sie sowieso schon seit ihrer Kindheit und wollte eigentlich nie in die Stadt. Ihr ehemaliger Mann hatte sie dahin gedrängt und aus Liebe war Karin natürlich ihm gefolgt. Der Druck der auf ihr Lastete wurde jedoch immer Größer und die etlichen Eheprobleme die mit der Zeit entstanden, trieben sie zu der Entscheidung sich scheiden zu lassen. An das Geld hatte sie dabei in erster Linie nicht gedacht. Er nach Vollstreckung der Scheidung wurde ihr Bewusst, das sie in den nächsten Jahren nicht arbeiten müsse. Dazu kam noch das Haus auf dem Land, indem sie jetzt mit ihrem Sohn wohnte. Es ist ein wunderschönes altes Fachwerkhaus mit zwei Etagen. Im Haus selbst, ist fast alles aus Holz, was für eine romantische Stimmung sorgt.
Für ihren Sohn Jan war es Anfangs eine große Umstellung. Seine Freunde musste er zurücklassen, was für ihn das traurigste war. Die fast Einstündige Busfahrt zur Schule war das kleinere Übel. Und schließlich war es nur noch ein halbes Jahr, bis er seinen Abschluss hatte. Was danach folgen würde, wusste er noch nicht. Mit seinen 17 Jahren steht im noch alles offen. Was für Jan viel schlimmer ist, ist die Abgeschiedenheit vom „richtigen“ Leben. Discotheken gab es dort nicht wirklich und auch war das Haus selbst, sehr abgeschieden vom restlichen Dorf. Und da er in der Hinsicht etwas faul ist, verbringt er seine Wochenende vor dem Computer oder liest. Von der Möglichkeit eine Freundin zu finden, hatte er sich bereits verabschiedet. Eine weitere Sache die ihm innerlich sehr zu schaffen macht. Welcher 17 Jährige interessiert sich nicht für das andere Geschlecht und will es entdecken. Dazu kommt noch das er schon immer etwas schüchtern war, was seine Chancen bei der geringen Mädchenauswahl nicht gerade verbesserte.
Auch seine Mutter lebte seit dem Umzug...
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