Das verkaufte Schloss - Teil 2

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Diese Geschichte wurde von auchich am 04.04.2011 geschrieben und am 06.04.2011 veröffentlicht.

Udo von Klingberg flüchtete mit der Begründung in sein Arbeitszimmer, dass er dringend etwas zu erledigen habe, aber er entkam seiner Frau nicht so leicht. Flugs zog sie den Schlüssel aus dem Türschloss und schloss von innen ab. Dann verschwand der Schlüssel in ihrem Blusenausschnitt.
„Deine Ausreden kenne ich! Du wirst mir endlich zuhören und mit entscheiden. Du bist so schon zu wenig da. Nein, Finger weg, die Kugeln sind im Moment für dich Sperrgebiet!“
Geschickt wich Sophie von Klingberg ihrem Mann aus, dessen Hände auf Schlüsselsuche gehen wollten in der hügeligen Landschaft.
„Wir müssen über unseren Sohn reden. Gestern war ich zum Elternabend. Der Klassenlehrer von Uwe und sogar der Direktor haben eine halbe Stunde vorher allein mit mir gesprochen.“
„Hat der Bursche endlich mal was angestellt?“, fragte der Vater hoffnungsfroh. „Das ist doch kein richtiger Junge, sondern ein Mädchen mit einem Schwänzchen!“
„Da muss ich dich leider enttäuschen, mein Lieber, und zwar in doppelter Hinsicht. Nein, er hat nichts angestellt, und nein, er hat kein Schwänzchen, sondern bereits einen richtig ausgewachsenen Schwanz mit seinen achtzehn Jahren. Ich möchte am liebsten eure beiden Schwänze aneinander halten, um zu vergleichen“, kam Sophies amüsierte Antwort.
Überrascht schaute Udo sie an. „Woher weißt du das denn?“
„Ich habe dir doch gesagt, dass wir endlich über einige Sachen reden müssen. Du bist so wenig zu Hause, und wenn du da bist, kommen wir nicht aus dem Bett oder du hockst schon wieder im Arbeitszimmer und arbeitest zu Hause weiter. Du merkst gar nicht, dass deine Kinder nicht mehr im Sandkasten spielen. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich wieder arbeiten gehe und du kürzer trittst. So können wir unseren Lebensstandard mühelos halten oder sogar verbessern und haben endlich mehr Zeit für uns, bevor wir alt und grau werden. Die Kinder sind groß genug und meistens den ganzen Tag außer Haus, wegen denen muss ich nicht mehr zu Hause sitzen.“
„Das beschließt du einfach ganz allein?“, blieb ihm vor Staunen der Mund offen stehen.
Lächelnd tippte Sophie mit einem Finger an sein Kinn, damit er seinen Mund schloss. Sie setzte sich vor ihm auf den Schreibtisch, was ihr Mann natürlich sofort nutzte, um seine Hände jetzt unter ihrem Rock auf Entdeckungsreise z...