Die Rückkehr meiner kleinen Schwester

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Diese Geschichte wurde von bergerking am 11.05.2010 geschrieben und am 04.08.2010 veröffentlicht.

Mein Name ist Jonas, ich bin 20 Jahre alt und zukünftig Student in Karlsruhe.
In den letzten 9 Monaten habe ich meinen Zivildienst abgeleistet und hatte eine ganze Menge Freizeit zum Entspannen nach 13 anstrengenden Jahren Schule.
Die Schattenseite der Freizeit ist aber die Langeweile.
Viele meiner Kumpels sind nach dem Abi erstmal für einige Zeit ins Ausland gegangen, saßen ihre Zeit in irgendwelchen Kasernen ab oder begannen unmittelbar mit dem Studium.
So war nicht viel los mit wochenendlichen Kneipentouren oder Grillabenden mit den Kollegen.
Am meisten jedoch verursacht wurde meine Langeweile durch die Tatsache, dass meine kleine, 17 Jahre alte, Schwester Sarah für ein ganzes Jahr nach Australien gegangen war, um ihre Englischkentnisse zu verbessern, so wie es heutzutage üblich ist.
Meine Schwester und ich hatten immer ein typisch geschwisterliches Verhältnis zueinander gehabt, geprägt von vielen Streitereien, Konkurrenzkämpfen und Schlachten um das abendliche Fernsehprogramm.
Sarah war halt immer meine kleine nervige Schwester gewesen.
Ein Jahr ist nun mal aber eine lange Zeit und währenddessen ist mir klar geworden, wie sehr ich doch an meinem kleinen Schwesterchen hänge und heute war endlich der Tag, an dem sie zurückkommen sollte.

Meine Eltern und ich fuhren schon gegen 5 Uhr morgens an den Stuttgarter Flughafen und nach 4 Stunden des Wartens an einem absolut menschenleeren Flughafen, kam dann die Maschine der Quantas Airline nach einiger Verspätung doch noch an.
Sehr hungrig und langsam etwas ungeduldig warteten wir auf Sarah. Als sie dann endlich durch die Tür des Gepäckaufnahmebereichs kam, verschlug es mir schier den Atem.
Meine Schwester war schon immer ziemlich hübsch gewesen. doch hatte sie uns vor einem Jahr als Mädchen verlassen, gerade 17 geworden und kam nun, 3 Tage nach ihrem 18. Geburtstag, als hinreißende Frau zurück.
Von der australischen Sonne braun gebrannt und trotz des langen Fluges kein bisschen müde, begrüßte uns Sarah mit einem strahlenden Lächeln.
Ich schloss sie als letzter in die Arme und ich hatte den Eindruck, d...