Diese Geschichte wurde von mustang65 am 12.02.2010 geschrieben und am 16.02.2010 veröffentlicht.
Erinnerungen 9
Die Veröffentlichung der Teile 1-8 liegt schon einige Zeit zurück, zum besseren Verständnis sollte beim Lesen jedoch die Reihenfolge eingehalten werden!
Monate waren ins Land gegangen, mittlerweile hatte ich auch eine Freundin, Conny, ein süßes Ding, grade mal achtzehn, lange blonde Haare, mit einem prallen, runden Hintern, strammen Schenkeln und einer nicht zu verachtenden Oberweite. Für mich das Idealbild einer Frau schlechthin, mit Mama verstand sie sich blendend, und innerhalb kürzester Zeit war sie bei uns wie zuhause.
Ursprünglich hatte ich mich eigentlich dagegen gesträubt, weil ich ja total auf meine Mutter fixiert war und dachte, ich könnte ihr das nicht antun, aber eines Tages hatte sie mich in einer stillen Stunde ins Gebet genommen und sagte:
„Lorry, wir müssen reden, es wird Zeit, daß Du Dir eine Freundin suchst!“
Ich fiel aus allen Wolken und mein erster Gedanke war, daß, aus welchen Gründen auch immer, damit unser wunderschönes Verhältnis beendet war, doch sie redete weiter und sagte liebevoll zu mir:
„Schau, mein Kleiner, Du bist jetzt zwanzig und ich bin siebenundfünfzig, in zehn Jahren bin ich eine alte Frau, voller Runzeln und Falten....“
Ich wollte ihr widersprechen, doch mit einer Handbewegung schnitt sie mit das Wort ab und fuhr fort:
„...und wer weiß, wie lange ich noch lebe. Such Dir ein liebes Mädel, mit dem Du Dich gut verstehst, weil..... ich wäre schon etwas beruhigt, wenn ich Dich in guten Händen wüßte....wenn ich mal nicht mehr bin.“ setzte sie leise hinzu.
„Und was wird dann mit uns ?“ fragte ich sie gerade heraus.
„Zwischen uns braucht sich, zumindestens vorerst, nichts zu ändern. Aber, und das ist meine Meinung, sollte ab sofort folgende Abmachung gelten: Jeder von uns kann, wann immer er will, unser Verhältnis beenden, ohne daß der andere ihm böse ist. Ich denke hier nicht nur an Dich, es könnte ja auch sein, daß ich auf meine alten Tage noch mal einen Mann kennenlerne, mit dem ich zusammen sein möchte. Ich glaube, wir haben genug miteinander durchgemacht und verstehen uns gut genug, um eine solche Entscheidung des anderen zu respektieren, ohne sauer zu sein. Meinst Du nicht auch?“
„O.k., der Vorschlag ist vernünftig,“ antwortete ich nach einiger Überlegung. „und ich d...
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