Fahrradunfall - Teil 2

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Diese Geschichte wurde von ilraki am 21.05.2011 geschrieben und am 26.06.2011 veröffentlicht.

Lisas Abschied lag schon zwei Monate zurück als jenes Ereignis eintrat, welches Marks Gefühlswelt total durcheinander brachte. Es begann damit, dass Marks Handy läutete. Er sah eine ihm unbekannte Nummer am Display. Als er abhob meldete sich das naheliegende Polizeirevier und teilte ihn mit, dass seine Mutter nach einen Verkehrsunfall im städtischen Krankenhaus liegt. Natürlich ließ er alles liegen und stehen und fuhr sofort ins Krankenhaus. Die Dame am Auskunftsschalter teilte ihm die Zimmernummer mit und beschrieb ihm auch den Weg dorthin. Zögernd öffnete Mark die Tür zum Krankenzimmer. er fand seine Mutter im Bett liegend, mit einem Verband über die linke Schulter und einer eingebundenen rechten Hand. Sie lächelte erfreut, als sie ihren Sohn sah. Mark küsste seine Mutter zart auf die Stirne und strich ihr mit der Hand übers etwas verwirbelte Haar. Sie lächelte über sein besorgtes Gesicht und sagte:“ Mach dir keine Sorgen, in ein paar Tagen stehe ich wieder auf meinen eigenen Beinen“. „Was ist passiert?“ fragte Mark. Seine Mutter erzählte ihm, dass sie mit ihrem Fahrrad einen Zusammenstoß mit einem anderen Fahrrad hatte. Das Ganze passierte an einer unübersichtlichen Stelle des Radweges, der von ihrem Haus in die Stadt führte. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und es war schon passiert. Die Ärzte sprachen von einem gebrochenen linken Schulterblatt und von einem Bruch der Mittelhandknochen der rechten Hand.
Ria sah ihren Sohn an und meinte:“ Das Problem ist nur, wir müssen eine geeignete Pflegerin für mich finden, den die nächsten Tage kann ich mich nicht selbst versorgen und pflegen“. Mark meinte leichthin: „ ich bin ja so zu Hause, wir werden das schon gemeinsam hinkriegen“. „Ich brauche nicht nur Essen und Trinken, auch die alltäglichen Dinge wie der Besuch der Toilette und der Reinigung kann ich nicht erledigen, da mir im wahrsten Sinne des Wortes die Hände gebunden sind“, sagte Ria. Mark dachte kurz nach und sagte: „ Wenn es dich nicht stört, das ich, dein Sohn dich pflege, mich stört es nicht. Im Gegenteil, damit kann ich dir etwas zurück geben, für ...