Diese Geschichte wurde von spirit20 am 09.01.2010 geschrieben und am 12.01.2010 veröffentlicht.
Willkommen
Nach dem ich meinen Vater inflagranti mit seiner Schwester erwischt hatte, versuchte Dad mir aus dem Weg zu gehen. Was ihm auch gelang. Inder kommenden Woche war weder von Paps noch von Tante Judy etwas zu sehen. Wahrscheinlich war es beiden peinlich. Oder Dad sah doch ein, dass es so nicht weitergehen konnte.
Als ich am Freitagabend die Haustür hinter mir schloss, sah ich Licht im Wohnzimmer brennen. Neugierig lief ich direkt drauf zu. Paps saß in seinem Lieblingssessel und war in seinen Gedanken vertieft. „Nabend!“ rief ich. Erschrocken zuckte mein Vater zusammen. „Mario!“ rief mein Vater erleichtert. Paps stand auf und ging auf mich zu, dann legte er seine Hand auf meine Schulter und sagte in einem ganz ruhigen Ton: „Deine Mutter kommt morgen aus der Kur. Wie willst du dich verhalten?“ „Die Frage ist doch, wie du dich verhalten wirst? Von mir wird Mom nichts erfahren. Das solltest du ihr Beichten“, gab ich meinen Vater die Antwort. Dad klopfte mir auf die Schulter, nickte mit dem Kopf, und ging schlafen. Ich freute mich schon auf meine Mutter. Vier Wochen…ich hatte sie schon sehr vermisst. Hoffentlich wird es für die Ehe meiner Eltern gut ausgehen. Der Tag war lang, und da wir Mom vom Bahnhof abholen wollten, legte ich mich auch sofort schlafen.
Wir standen schon früh am Bahnhof. Schließlich wollten wir den Zug nicht verpassen. Als der Zug einlief, überkam mich eine Vorfreude und mein Herz pochte schneller. „Da, da ist sie!“ rief ich freudenstrahlend meinen Paps entgegen. „MOM, MOM!“ ich lief meiner Mutter entgegen. Ich fiel meiner Mutter so fest um den Hals, dass sie fast umgefallen wäre. „Hallo, Hallo. Nicht so stürmisch, ich hätte gewettet, dass du mich nicht vermissen würdest“, scherzte meine Mutter. „Aber sicher habe ich dich vermisst, Mom. Komm ich nehme deine Koffer.“ Griff sie mir und schlenderte mit Mom zu Dad zurück. Dad küsste meine Mutter leidenschaftlich auf den Mund und sagte „Willkommen zuhause Elke.“ Mom erzählte die ganze Fahrt nach Hause, was sie so erlebt hatte. Sie quatschte unaufhörlich wie ein Wasserfall. Ich war froh, als wir zuhause ankamen. Natürlich brachte ich die Koffer für meine Mom ins Schlafzimmer. „Ich zieh mich nur kurz um, damit ich die verschwitzten Sachen loswerde!“ rief meine Mutter und schloss die Sch...
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