Diese Geschichte wurde von franky1 am 15.08.2010 geschrieben und am 16.09.2010 veröffentlicht.
Meine Halbschwester Viola war geschieden und hatte mich zu sich eingeladen. Bevor sie geheiratet hatte, hatten wir uns immer gut verstanden und uns alles anvertraut. Als sie damals ihren Exmann, Rolf, kennengelernt hatte, änderte sie sich. Ich mochte meinen Schwager nicht was auf Gegenseitigkeit beruhte. Nach ihrer Scheidung hatten wir wieder regen Kontakt. Und es war wie früher, wir sprachen über alles. Viola lebt in Norddeutschland und wohnt direkt an der Nordsee. Es ist ein kleines Häuschen. Gelegentlich vermietet sie das Gästezimmer. Da sie zu der Zeit als ich Urlaub hatte, noch keine Reservierung hatte, hatte sie mir vorgeschlagen für einige Tage zu ihr zu kommen. Freudig nahm ich ihre Einladung an. Wir unternahmen alles gemeinsam, gingen spazieren, sonnten uns am Strand und redeten viel. Wir sprachen über früher, unsere Berufe und unsere gescheiterten Beziehungen. Es war wieder wie früher. Nach ein paar Tagen meinte sie bedrückt: „Ich muss für ein bis zwei Tage geschäftlich verreisen. Am liebsten würde ich nicht fahren, aber es ist einer meiner besten Kunden. Jetzt habe ich dich zu mir eingeladen und muss dich allein lassen. Macht es dir etwas aus dich so lange allein zu versorgen“? „Natürlich nicht. Ich komme schon allein zurecht. Mache dir keine Sorgen. Wenn ich da Heim geblieben währe, müsste ich mich auch selbst versorgen“ antwortete ich. Mit einem Lächeln meinte sie: „Ich sehe in dir immer noch den kleinen unselbständigen Jungen, entschuldige bitte. Ich werde alles schnell erledigen. Wenn alles gut läuft brauche ich nur einen Tag“. Bevor sie am nächsten Morgen das Haus verlies meinte sie das ich mich wie zu Hause fühlen soll.
In der kleinen Küche war eine Schranktür defekt. Auch waren weitere kleine Reparaturen notwendig. Daher beschloss ich sie zu reparieren und machte mich auf der Suche nach Werkzeug. In der kleinen Kammer wurde ich fündig und reparierte, was ich ohne großen Aufwand selbst reparieren konnte. So verbrachte ich fast den ganzen Tag mi...
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