Göttliche Extase – Mutti

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Diese Geschichte wurde von Laura86 am 02.01.2012 geschrieben und am 06.01.2012 veröffentlicht.

Das Leben ging weiter und wir gingen mit ihm. Manchmal versuchten wir, die ganze Sache zu vergessen. Trafen uns nicht mehr. Versuchten, es zu ignorieren. Aber es zog uns immer wieder zueinander. Und je länger die Pause dazwischen war, desto heftiger zog es uns zu- sowie auch ineinander. Es war eine Art Obsession, von der wir nicht wieder loskamen.

Da ich von Haus aus sexuell sehr devot war, entwickelte sich auch unsere beider Sexualität in genau diese Richtung: ich war devot, ließ mich nehmen, wann und wo immer er es wollte. Er bestimmte, was genau passierte – wie, wo und auch warum. Es entstanden heikle Situationen – viel heikler als die mit Kai, die glimpflich von statten gegangen ist – und von einigen dieser Situationen möchte ich gern erzählen.

Eine der heikelsten war wohl die, in der meine Mutter das ganze Ausmaß sah. Es war eine verrückte Situation, die ich kein zweites Mal erleben möchte. Ich erzählte ja bereits, dass meine Eltern ein noch immer sehr freundschaftliches Verhältnis zueinander hatten. Sie ging zum Beispiel manchmal Kleinigkeiten für ihn einkaufen oder er half ihr bei Problemen mit dem Computer, wenn ihr Freund nicht mehr weiter wusste. Kleinigkeiten eben.

Es hatten sich Wochenenden eingepegelt, an denen ich ihn besuchte. Fast immer riss er mir schon im Flur die Klamotten vom Leib und fast immer hatte ich binnen der ersten Stunden so viele Orgasmen, dass ich sie nicht mehr zählen konnte. An einem dieser Wochenenden, irgendwann im Sommer, hatte ich noch nicht einmal meine Reisetasche richtig abgesetzt. Ich wurde hastig ausgezogen, wurde betastet und begehrt, an verschiedenen Körperstellen gekostet und geschmeckt – hastig und heftig, vielleicht, weil wir uns seit einem knappen Monat studienbedingt nicht mehr gesehen hatten. Dann wurde ich angehoben, mit dem Rücken gegen die Wand im Flur gedrückt und gefragt: „Nach was hast du dich gesehnt?“

Ich zuckte. Alles an mir zuckte. Alles in mir schrie nach dieser einzigen, göttlichen Vereinigung, die es je geben würde, und es machte ihm Spaß, diese Minuten vor der ersten Vereinigung nach langem voll und ganz auszukosten. Keine Hemmungen mehr – nachdem wir diese erst einmal überschritten hatten und es wirklich kein Zurück mehr gab, entwickelte er sich zu einem Fanatiker meines Körpers....