Im Dunkel mit meiner Cousine

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Diese Geschichte wurde von Tobi-77 am 24.09.2009 geschrieben und am 10.10.2009 veröffentlicht.

Ich will Euch von einer Geschichte erzählen, die sich so im letzten Sommer ereignet hat. Wobei das Wort Sommer eigentlich falsch gewählt ist. Es war gerade mal Anfang Juni, aber schon sehr warm für diese Jahreszeit. Zudem hatte ich gerade mein Abitur gemacht und daher keine Schule mehr, weshalb mir jeder Tag wie ein Tag in den Sommerferien vorkam. Ich schlief jeden Tag lange aus, verbrachte den ganzen Nachmittag im Garten am Pool und feierte dann abends gemeinsam mit meinen Kumpels bis in die frühen Morgenstunden. Nicht selten erwachte ich danach mit einem heftigen Kater, aber das war es auf jeden Fall wert.
Auch der Tag, von dem ich Euch berichten will, begann mit einem dicken Brummschädel und recht spät am Nachmittag. Ich quälte mich aus dem Bett in die Küche und kramte in einer Schublade erstmal nach den Kopfschmerztabletten. Eigentlich hätte ich sie ja in meinem Zimmer deponieren können, schließlich hatte ich sie die letzten Tage schon des Öfteren gebraucht. Doch soweit hatte ich nicht gedacht. Gemeinsam mit einem Glas Wasser hoffte ich auf eine schnelle Wirkung und legte mich nochmal ein paar Minuten aufs Ohr. Aus den Minuten wurde nochmal eine gute Stunde, bis ich wieder aufwachte. Aber immerhin waren jetzt die Kopfschmerzen so gut wie weg. Ich duschte mich ausgiebig und machte mich danach auf in die Küche um zu frühstücken. Als ich gerade dabei war mein zweites Brötchen zu schmieren, hörte ich die Haustüre aufgehen. Das konnte nur meine Cousine sein, die mir sicher gleich wieder eine Standpauke zum Thema Alkoholkonsum halten würde.
Dazu muss ich folgendes erwähnen. Ich wohne gemeinsam mit meiner Mutter, meinem kleinen Bruder und meiner Tante samt ihrer Tochter in einem großen Mehrfamilienhaus. Mein Vater war schon vor einiger Zeit ausgezogen, der Mann meiner Tante vor Jahren verstorben. Daher hatten meine Mutter und ihre Schwester damals beschlossen, gemeinsam in ihr Elternhaus zu ziehen. So wuchs ich mit meiner Cousine Tina wie Bruder und Schwester auf. Tina war nur ein paar Monate älter als ich, ging immer in die selbe Klasse und machte auch mit mir gemeinsam ihr Abitur. Sonst hatten wir jedoch nicht viel gemeinsam. Sie war eher der Strebertyp, d...