Diese Geschichte wurde von rosenstaub am 25.08.2007 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Damals war ich 14 und eigentlich ziemlich frühreif in meiner damaligen Mädchenclique. Wir spielten noch mit Puppen und malten gegenseitig die Poesiebücher voll.
Mein Vetter Dieter (16) hatte sich nicht viel aus mir gemacht, seine Leidenschaft galt dem Fußball. Als die damals mit seiner Mutter in unser Viertel dazu gezogen, trug mir meine Mutter auf, ihn ständig mit mir rum zuschleppen, damit er endlich einen Anschluss findet. Ich wurde zwar seitens seiner Mutter in den höchsten Tönen gelobt, dass ich so aufmerksam war, jedoch interessierte mich das wenig. Denn ich war ziemlich genervt, das er mir immer hinterher dackelte! Auch meine Mädels waren total sauer. Man konnte sich halt nicht mit den Sachen beschäftigen, was bei uns üblich war.
Er saß nur da, aß viel, wobei er eine sehr sportliche Figur hatte, und lachte uns unverschämter Weise aus. Natürlich haben wir ihn weggejagt, ist ja klar. Aber irgendwie kam er immer wieder. Da unsere beider Eltern an dem Abend zu unserer Großmutter in die Großstadt (von uns ca. 50 km weg) gefahren sind, wurde mir gesagt, das ich bei Dieter schlafen soll, den es würde lange dauern bis die zurück kommen. Die ganze Verwandtschaft wäre da anwesend, und es sei etwas passiert, was uns Kindern nicht verraten werden durfte. Und ehrlich gesagt, war mir das zu der Zeit völlig egal, den ich wollte nicht mit dem Typ in einer Wohnung sein.
Als wir von Draußen pünktlich um neun zuhause angekommen sind, verkroch ich mich gleich auf die Couch und trank meine Limo genüsslich. Er gesellte sich dazu und wir sahen eine Weile schweigend das Fernsehprogramm. Ich bemerkte schnell, dass er mich immer wieder anschaute. Er sah meine langen Beine an. Ich habe von natur aus keinen Haarwuchs an den Beinen und in den Achseln. Viele sagen „Glückspilz“ zu mir. Habe es von meiner Oma geerbt. Meine Beine kreuzte ich locker auf den vor uns stehenden Teetisch und mac...
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