Diese Geschichte wurde von geilga69 am 13.01.2010 geschrieben und am 16.01.2010 veröffentlicht.
Ich war, muss ich zu meiner Schande gestehen, schon immer ein Muttersöhnchen. Mit Mädchen, bis auf Fräulein Faust, lief dagegen bisher nicht sehr viel, und das, obwohl ich bald schon einundzwanzig werde. Vielleicht wäre ich als männliche Jungfer geendet, wenn nicht plötzlich etwas geschehen wäre, was ich nie für möglich gehalten hätte.
Mein Vater war zu dieser Zeit für zwei Wochen im Krankenhaus, eine nicht sehr beunruhigende Operation.
Gerade in dieser Zeit bekamen wir eine Lieferung Kaminholz, viel Arbeit, die ich mir sonst mit Vater geteilt hatte.
Nicht gerade erfreut machte ich mich an die langwierige Tätigkeit, einen Riesenberg an Holz alleine in unseren Schuppen einzulagern.
Da erhielt ich unerwartet, doch willkommen Unterstützung.
Heh, Chris, gute Nachrichten, hörte ich die Stimme meiner Mutter hinter mir. Opa hat gerade mal wieder angerufen, und als ich ihm erzählt habe, dass du dich alleine abplacken must, ist er kurzentschlossen rübergekommen, um dir zu helfen.
Ich war ehrlich sehr dankbar dafür, Opa, der Vater meiner Mutter ist schliesslich schon über Siebzig und außerdem hatte ich mich für heute noch mit ein paar Kumpels zum Darten verabredet.
Tatsächlich waren wir aber trotzdem froh, als wir endlich mit unseren Tagwerk zu Ende waren.
Opa liess mir, weil ich noch weg wollte, den Vortritt beim Duschen. Doch als ich gerade frisch und umgezogen unsere Wohnung verliess klingelte mein Handy und ein Freund teilte mir mit, dass unser Dartabend ausfallen würde, weil mehreren Teilnehmern etwas dazwischen gekommen war.
Mist, dachte ich, und machte kehrt.
Beim Öffnen der Tür hörte ich Opas Stimme aus dem Bad: Gabi bringst du mir bitte mal ein Handtuch.
Schon unterwegs.
Mom betrat das Bad, schloss die Tür dabei nicht, löschte aber das Licht im Flur, wie sie es immer zu tuen pflegte - so dass sie gar nicht bemerken konnte, das ich die Wohnung wieder betreten hatte.
Oh, Papa, Entschuldigung, du bist ja nackt, hörte ich sie sagen.
Stell dich nicht so an, du siehst mich doch zum ersten mal nackt, lachte Opa. Komm trockne mir mal den Rücken ab.
Ach, Vater, du wirst dich wohl nie ändern, stöhnte Mom.
Bist immer noch mein kleines Mädchen, erwiderte ...
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