Plus Familie 3

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Diese Geschichte wurde von auchich am 21.01.2010 geschrieben und am 25.01.2010 veröffentlicht.

Die Frauen waren in der Küche verschwunden. Fred Heller erklärte seinem Sohn, wie er sich den weiteren Weg vorstellte.
„Ins zentrale Aufnahmelager haben die garantiert ebenfalls jemand geschickt, da darf Elena auf keinen Fall hin. Ich habe ein paar Freunde, die sich versprochen haben, einander zu helfen, als wir nach dem Abitur in verschiedene Richtungen gegangen sind. Einer arbeitet als Abteilungsleiter im Sportbund, damit er ohne Probleme immer mit ins Ausland kann bei heiklen Missionen, obwohl er eher bei irgendeinem Geheimdienst angestellt ist. Ich rufe ihn später an, damit es nicht vorher unnütz Wirbel gibt, dafür melde ich mich mal für die nächsten Tage im Betrieb ab. Das möchte ich keinesfalls verpassen, was hier passiert.“
Ralf schaute seinen Vater bewundernd an. Der Alte hatte es wirklich drauf. Vorerst griff Vater Heller zum Telefon, um sich bei seinem obersten Chef kurzfristig ein paar Tage Urlaub zu erbitten. Nachdem diese bewilligt waren, änderte Fred Heller plötzlich seine Ansicht und informierte ausführlich diesen Freund, nachdem er ihn auf einer zweiten Nummer erreicht hatte. Am diebischen Grinsen seines Vaters sah er, dass alles sehr zu seiner Zufriedenheit lief.
Völlig unerwartet tauchte plötzlich am Nachmittag Horst Weidemann bei seinen Eltern auf.
Vater umarmte seinen guten Kumpel, und seine Mutter begrüßte ihn mit einem ziemlich intensiven Kuss. Ralf und Angelika kannten ihn von Kindheit an. Mehrmals im Jahr kam er allein oder mit seiner Frau zu Besuch. Was wollte er denn heute hier? Sie mussten nicht lange auf eine Erklärung warten. Eigentlich nur so lange, bis Vater seinen Freund überzeugt hatte, das alles vor der gesamten Familie zu besprechen. Sehr glücklich sah Horst nicht aus mit dieser Variante, ehe er sich einen Ruck gab. Ralf und Angelika haute es fast vom Stuhl. Onkel Horst, wie sie ihn als Kinder immer genannt hatten, war dieser Mann für solche schwierigen Fälle? Gespannt sahen sie ihn an, während er intensiv die junge Elena musterte und sie höflich und freundlich zugleich begrüßte.

„Natürlich beobachten wir bei Sportereignissen immer das gesamte Umfeld, wenn aus einem anderen, vor allem osteuropäischen Land zwanzig und mehr Leute zu uns kommen. Eine ideale Situation, uns eine Laus in den Pelz zu setzen. Dieses Mal sc...