Diese Geschichte wurde von erimit am 13.06.2011 geschrieben und am 15.07.2011 veröffentlicht.
Der restliche morgen verlief weniger erfreulich, ich streitete mal wieder mit meiner Frau, wobei ich vermutlich diesen Streit als sehr willkommen ansah, denn sie zog es vor, das restliche Wochenende bei ihren Eltern zu verbringen, meine Tochter zog mit ihrem Freund, nach durchgeführte Reparatur des Autos, durch die Stadt und ich konnte mir über die Vorfälle des Morgens Gedanken machen.
Die Gedanken, die ich mir machte, schweiften allerdings immer wieder ab und ich musste das ein oder andere mal unter die Dusche springen.
Das Telefon riss mich aus meinen Gedanken.
Ich dachte es wäre meine Frau oder meine Tochter, Irrtum, es war die neunzehnjährige Freundin meiner Tochter, die unbedingt mit meiner Kleinen sprechen musste, weil sie sich mit Ihren Eltern gezofft hatte.
Ich sagte ihr sie soll Mittags noch einmal anrufen, weil sie mit ihrem Freund unterwegs sei, dabei erfuhr ich dann, dass auch die beiden sich gestritten haben und auf dem Weg nach Hause seien.
In mir keimte Verzweiflung aber auch Hoffnung auf, Verzweiflung, weil meine Tochter so schnell verschwunden war und Hoffnung, weil ich dieser unmöglichen Situation wohl nicht länger Stand gehalten hätte.
Sandra, so heißt die Freundin meiner Tochter, fragte ob sie nicht mal bei mir vorbei kommen könne, weil sie es zu Hause nicht mehr aushalte und sie meine Tochter und Ihren Freund nicht weiter stören wolle, außerdem wolle sie mich unbedingt kennen lernen, weil meine Tochter ihr am Telefon so viel von mir erzählt habe und sie jemanden zum reden bräuchte, der aus erwachsenen Sicht aber unbeteiligt, seine Meinung dazu äußern könne.
In der Hoffnung ein wenig abgelenkt zu sein stimmte ich zu, denn alleine wäre ich vermutlich nur in ein tiefes emotionales Loch gefallen.
Da es ein langes Wochenende war, Montags Pfingsten, wollte sie sich gleich in den Zug setzen und zu mir kommen. Ich sagte Ihr noch, dass sie, wenn sie möchte Badesachen mitbringen soll.
Ich ging noch ein wenig einkaufen und so verlief der Vormittag recht ruhig, als es am Mittag klingelte, stand da ein Mädel vor der Tür, welches einen ganz e...
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