Diese Geschichte wurde von Anonymous am 20.01.2006 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Sie werden sich fragen, was an einem Einkauf schon so toll sein kann, dass ich Ihnen davon erzählen möchte. Sie haben recht, nichts. Man gibt immer nur Geld aus, kauft unsinnige Dinge und verplempert eine Menge Zeit. Soweit so gut. Für meinen Einkauf habe ich keinen Pfennig Geld mitgenommen und, unter uns, einkaufen wollte ich auch gar nichts. Ich war auf ganz andere Dinge aus. Ich war ganz einfach nur darauf aus aufzufallen und mich bestaunen zu lassen, oder sagen wir es anders - ich wollte etwas total Verrücktes machen. Etwas das mein Freund nicht akzeptieren würde und auch am besten nicht wissen sollte. Außerdem war ich allein viel freier.Als mein Freund vor gut zwei Monaten zu einer Schulung in irgendein Dorf mitten in der Prärie über ein Wochenende musste, nahm ich mir vor den Samstagseinkauf einmal anders zu machen. Normalerweise kämpfe ich mich in unserem Frankfurt mit schweren Taschen durch das endlose Gewühl der Menschenmassen.Genießen kann man da nichts. Laufend wird man angerempelt, von links nach rechts gedrückt, pi pa po. Jeder der samstags einkaufen muss, kennt das. Schlimm. Aber trotzdem machen mir Menschen Spaß. In der Apotheke, in der ich sonst arbeite ist das Klientel eher krank, im wahrsten Sinne des Worts. Deshalb wollte ich etwas anderes. Und das habe ich vor zwei Monaten dann auch gemacht.Kaum war mein Freund am Freitagabend weg, bereitete ich mich schon auf den Samstag vor. Ich versteckte den Haustürschlüssel im Vorgarten, weil ich ihn, wie auch die anderen Sachen, die man so bei hat, nicht mitnehmen wollte, holte meine Kleidung aus dem Schrank, bereitete sie vor und legte sie mir zurecht. Dann ging ich duschen, stellte den Wecker und ging ins Bett.Ich schlief ziemlich unruhig und immer wenn ich an den morgigen Samstag dachte, überkam mich ein warmer Schauer voller Erregung. Ich stand um sieben Uhr auf, machte ausgiebig Toilette und frühstückte etwas zwischendurch. Dann ging ich wie an Bindfäden gezogen wieder ins Schlafzimmer und mich fertig zu machen. Da lagen sie, meine Sachen. Den Geruch hatte ich schon die ganze Nacht in der Nase, nun wurde es wahr. Ich ließ meinen Morgenmantel von den Armen herabfallen und war nackt. Ich nahm mir ...
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