Diese Geschichte wurde von Anonymous am 21.01.2006 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Darf ich Dich um einen "Gefallen bitten?" fragte John. Kate sah auf und lächelte. "Natürlich“, antwortete sie. "Bei mir im Haus sind diese Woche die Handwerker, ich muss einiges reparieren lassen. Ich möchte meine Sammlung von Erotika nicht gern so herumliegen lassen. Wenn die das finden würden, würden sie mit der Arbeit nie mehr fertig, ob ich sie wohl so lange bei Dir unterstellen könnte?" "Okay, aber unter einer Bedingung." John seufzte. Immer wollte Kate für die Gefallen irgendetwas herausschlagen, die sie ihm tat, normalerweise reichte eine Tafel Schokolade aus. Er zog genervt die Augenbraue hoch und sah in ihr grinsendes Gesicht. Sie waren seit Jahren befreundet und kamen gut miteinander aus; die sexuelle Spannung war auch da, aber es war es noch zu nichts gekommen. "Eines Tages wirst Du mich um einen Gefallen bitten, und dann werde ich mich rächen. Was soll es diesmal sein?" "Ich möchte natürlich alle Deine Bücher und Magazine anschauen dürfen!" "Kein Problem. Ich hoffe, Du hast frische Batterien in Deinem Vibrator." "Extra starke sogar," konterte sie. John brachte seine Sammlung ein paar Tage später in ihre Wohnung, ein halbes Dutzend Kartons mit Büchern und Magazinen und ein abgewetzter, alter Koffer. Kate machte es großen Spaß, die Hefte zu lesen, jeden Abend trug sie einen großen Stapel davon in ihr Schlafzimmer und blätterte durch die Hochglanzseiten. Sie wusste, dass John sich für das Ungewöhnliche interessierte, und einige der Magazine waren auch danach. Eigentlich fand sie Pornographie langweilig, aber ein Buch erregte ihre Aufmerksamkeit eine Sammlung von braun getönten Photos aus dem neunzehnten Jahrhundert, auf denen Bondage und Erziehungspraktiken gezeigt wurden. Aber am meisten reizte sie der Koffer, schon die ganzen Tage hatte sie über seinen Inhalt spekuliert. Er stand in der Ecke des Zimmers und zerrte an ihren Geduldsfäden, und flüsterte jedes Mal "öffne mich" wenn sie ihn ansah. Am Freitag hielt sie es nicht länger aus. Alle Magazine waren durchgeblättert und wieder verstaut, fertig für John zum Abholen. Sie nahm den Koffer und legte ihn auf ihr Bett. Er war verschlossen. Sie versuchte eine E...
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