Es war ein Sonntag

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Diese Geschichte wurde von naemy am 15.10.2009 geschrieben und am 30.10.2009 veröffentlicht.

Es war ein Sonntag. Draußen war es kalt und wir entschlossen uns, einen Spaziergang im Schnee zu wagen. Da wir natürlich unsere Hündin mitnehmen wollten um ihr den gesunden Auslauf zu gewähren, entschlossen wir uns, einen Weg um einen nahegelegenen See einzuschlagen.
Nach kurzer Fahrt parkten wir unseren kleinen Chevrolet am Parkplatz des Sees, der im Sommer ein beliebter Badesee war. Wir gingen durch einen der zahlreichen Wege durchs Gebüsch, die die Badegäste vom Anblick des Parkplatzes hindern sollten. Als wir uns vergewissert hatten dass sich keine anderen Spaziergänger am See befanden, nahmen wir unsere Hündin von der Leine. Diese flitzte gleich ganz aufgeregt durch den Schnee, wälzte sich darin und galoppierte weiter. Schnell war sie wieder bei uns und forderte uns zum Ballspiel auf. Im gemütlichen Gang durch den niedrigen Schnee am Gehweg, und den wiederholten Werfen des Tennisballes, legten wir unseren Weg rund um den See zurück. Nach etwa 1 ½ Stunden Gehzeit hatten wir die Strecke geschafft. Wir bogen wieder durch eine Buschnische auf den Parkplatz. Natürlich viel uns ein anderer Wagen auf, der ein paar Parkplätze weiter da stand. Hätte ich nicht vorher noch unsere eigenen und alleinigen Fußspuren im Schnee bemerkt, wäre mir vermutlich nicht aufgefallen dass von dem Wagen keine Fußspuren weggingen. Also entweder war mir der Wagen vorhin nicht aufgefallen, was ich gänzlich ausschloss, oder die Leute waren noch im Fahrzeug. Als wir näher kamen sah ich dass sie tatsächlich noch im Auto waren. Nur waren die gerade sehr beschäftigt. Fahrer- und Beifahrersitz waren ganz nach vorne gestellt damit auf der Rückbank genügend Platz war. Ich konnte anfangs nur den Mann mit in den Nacken gelegten Kopf erkennen, und die Frau die wie wild auf ihm ritt. Ich konnte irgendwie nicht den Blick von den Beiden wenden. Meine Freundin sah natürlich auch mit einem leichten Schmunzeln in den Wagen, wollte aber dann weiter. In dem Moment bemerkten uns die Beiden. Etwas irritiert ...