Traumgedanken

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Diese Geschichte wurde von schellenberger am 18.03.2008 geschrieben und am 07.04.2008 veröffentlicht.

Vor einiger Zeit feierte unsere Ortsfeuerwehr ihr 100-jähriges Bestehen. Man fragte mich, ob ich an der Chronik mitarbeiten würde. Natürlich sagte ich zu.
Dabei musste ich  viele Recherchen anstellen. Sie führten mich in einige Archive des Kreises. Aber auch zu einem ehemaligen Brandmeister der Feuerwehr von unseres Ortes. Ich traf mich einige Male im Versammlungsraum der Ortsfeuerwehr. Er konnte mir viel über die Geschehnisse in den 50- und 60-er Jahren erzählen. Einige Dokumente und Erinnerungen wahrte er aber auch zu Hause auf.
Daraufhin lud er mich zu sich in sein Häuschen ein. Nach dem frühen Tod seiner Frau lebte er dort mit seiner Tochter Petra allein.
Bei einem Bier zeigte er mir diese Unterlagen und Erinnerungsstücke. Ebenfalls gemeinsam formulierten wir an der Geschichte der Feuerwehr. Ich legte ihm meine bisherigen Entwürfe vor, Fritz teilte mir dazu seine Ansichten mit und gemeinsam passten wir es an die Gegebenheiten an.
Mehreremals war ich in seinem Hause. Jedoch seine Tochter Petra bekam ich bis dahin nicht zu Gesicht.
Aber eines Tages war es dann soweit. Ich saß mit Fritz bei einer Flasche Bier in seinem mit Zigarettenmief beheiztem Vorhaus.
Auf einmal ging die Tür ihres Arbeitszimmers auf – und Petra stand in der Tür und erzählte.
Natürlich war sie mir schon bekannt, denn Fritzens Haus ist ja nicht allzu weit von mir entfernt. Petra war allen in der Umgebung als etwas scheue und auch als eine etwas eigentümliche junge Frau bekannt, die niemanden an sich heranlässt.
Aber jetzt stand sie wie ein Engel vor mir. Lang wallendes blondes Haar und eine wunderbare sehr frauliche Figur. Mir gab es einen richtigen Stich in meinem Herzen, ich war unheimlich beeindruckt.
Von dem Gerede der Leute  blieb in keiner Weise etwas übrig.
Sie erzählte, dass sie sich mit Schreiben von Gedichten und kleineren G...