Der Sommerausflug - Teil 1

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Diese Geschichte wurde von Hofri am 04.07.2009 geschrieben und am 30.07.2009 veröffentlicht.

(Diese Geschichte ist eine Fortsetzung von "Die günstige Gelegenheit" und "Der Jahrestag")

Es war endlich Sommer geworden - schon seit Tagen war es tagsüber deutlich über 30°, und auch nachts kühlte es kaum mal unter 20° ab. Da es noch einige Tage so bleiben sollte, hatten Silke und ich uns frei genommen, in der Hoffnung, ein paar ruhige Tage genießen und Sonne tanken zu können. In der Nähe der Stadt floss ein Fluß vorbei, der an einigen Stellen reizvolle Ausflugsziele bot. Unser Favorit war eine Flußbiegung, die einfach ideal gelegen war - auf der Außenseite war eine dicht bewaldete, steile hohe Böschung, so daß von dort kein Zugang zum Wasser möglich war. Auf der Innenseite jedoch war, wenn man vom nächsten Weg ca. 100m durch den Wald lief, eine große sichelförmige Kiesbank. Das Flußbett war insgesamt um die 50m breit, wovon Kiesbank und Wasser jeweils ungefähr die Hälfte ausmachten. Der nächste Parkplatz war 3km weg, so daß man hier weitgehend seine Ruhe hatte, da nicht viele den weiten Fußweg oder die Fahrt mit dem Rad auf sich nahmen.

Wir hatten die Stelle mal auf einer unserer Touren entdeckt und sie seither sehr zu schätzen gelernt. Das war uns auch die Mühe wert, das ganze Gepäck mitzunehmen. Wir packten also unsere Badesachen, Bücher, Essen und vor allem viel zu trinken in diverse Satteltaschen und Rucksäcke, und machten uns auf den Weg. Gegen 14:00 waren wir schließlich dort, sicherten unsere Räder und machten uns daran, wie in einer Urwaldexpedition das Gepäck durch den Wald zu schleifen. Unser Ziel war jedoch nicht die Kiesbank - in der Mitte des Wasserlaufs, ca. 7-8 Meter vom Ufer entfernt, befand sich nochmal eine kleine Insel. Diese war etwa vier Meter breit und doppelt solang - bot also gerade genug Platz, um sich zu zweit gemütlich auszubreiten. Hier waren wir uns sicher, daß sich niemand direkt neben uns legte, und außerdem waren wir durch das Rauschen des Wassers auch vor unerwünschten Mithörern sicher.

Also, Schuhe aus, und dann brach...