Diese Geschichte wurde von CharlyYver23 am 18.10.2009 geschrieben und am 01.11.2009 veröffentlicht.
Charlotte
Sie hatte eine Anzeige in der HFR geschaltet:
Reife Sie, 60 +, sucht jüngeren Liebhaber..
Ich hatte ihr geschrieben, ohne große Hoffnung. Aber nach sechs Wochen, lange nach der üblichen Zeit, rief sie mich an.
Sie erzählte etwas von Urlaub, etc.
In Wirklichkeit hatte sie andere Zuschriften abgearbeitet. War mir auch egal, hatte ich doch ein Date mit ihr verabreden können.
Montag um 9 Uhr trafen wir uns am Strandbad. Sie kam in einem silbernen Golf, war überpünktlich.
Ich stieg zu ihr in den Wagen und stelle mich vor.
Sie war gepflegt, über 60, Dauerwelle. Sie hätte meine Mutter sein können. Nach etwas small talk, sie war früher Schulsekretärin und Witwe ( ihr Mann war Polizist gewesen ), rückte sie mit ihren Wünschen heraus.
Sie suchte einen Mann, dessen Schwanz sie blasen durfte. Beim Blasen bekam sie einen Orgasmus. Richtigen Sex wollte sie eher nicht:
„ Das bringt mir Nichts !“
Die Vorstellung sich von einer Oma den Schwanz blasen zu lassen hatte etwas. Ich bekam ein heftiges Rohr.
Doch dann, nach 15 Minuten , kam die kalte Dusche:
„ Ich fürchte, sie sind zu jung für mich ... !“
Ende aus, verloren.
Ich blieb höflich und verabschiedete mich. Pech gehabt.
Gut zwei Monate später wollte meine Frau einige Tage verreisen.
Ich wollte die Zeit nutzen, um wieder fremd zu vögeln.
Ich überlegte, wo, wen und zu welchem Preis.
Da viel mir Charlotte wieder ein.
Nach mehreren Versuchen erwischte ich sie am Telefon.
Erst zierte sie sich, doch dann konnte ich sie zu einem treffen überreden.
Montag, 14 Uhr, am Strandbad.
Ich war turbogeil und sie war pünktlich, wolle in ein Cafè zum Klönen.
Sie akzeptierte mein Nein, fuhr vor zu ihrer Wohnung.
Wir hielten an einer Wohnanlage in rotem Backstein. Ich stieg aus und begleitete sie.
Wir gingen durch einen Torbogen, überquerten einen Innenhof und gingen dann in den 4. Stock.
Sie schloss auf.
Ein kleiner Flur, vor dem die Toilette abging, dann ein großer Wohnraum ,mit einer Nische für ihr Bett, das aufgeklappt war, dazu eine kleine Küche.
Sie kochte Kaffee, Kuchen hatte sie nicht bekommen, weil montags die Bäcker geschlossen hatten.
Small talk.
Dann entschuldigte ich mich, um zur Toilette zu gehen.
„ Sie können ihn ja schon einmal frisch machen. Handtücher liegen auf der Toilette.“...
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