Die vernachlässigte Ehefrau

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Diese Geschichte wurde von paule54 am 05.08.2009 geschrieben und am 27.08.2009 veröffentlicht.

Die vernachlässigte Ehefrau

Zwischen meinem Ehemann Walter Linde 63Jahre
und mir seiner Ehefrau, Doris Linde 50Jahre,
läuft nicht mehr allzu viel im Bett, nun ja, nach gut 30Ehejahren,
kann man da auch sicher keine Wunderdinge mehr erwarten,
aber gegen einmal die Woche hätte ich garantiert nichts einzuwenden.
Denn ich bin zwar, ich betone, also hören sie gut zu, wenn ich etwas sage ,
eine schon etwas reifere Dame, aber noch lange keine alte Schachtel.
Da es bei meinem Angetrauten, wenn überhaupt aber nur noch zu einmal
im Monat reicht
und ich eine anständige Frau bin,
muss ich mich eben bis zum heutigen Tag
mit den auf Sparflamme kochenden sexuellen Begehrlichkeiten
meines Mannes begnügen
und das ist verdammt wenig, kann ich ihnen sagen.

Als attraktive Frau, ich denke ich halte mich durchaus zu Recht dafür,
gönne ich mir wenigstens hin und wieder einen kleinen unschuldigen Flirt,
mit unserem Abteilungsleiter Herrn Theo Stein59Jahre.
So erhalte ich wenigstens das Gefühl, ein noch durchaus begehrenswertes
Geschöpf zu sein und da ich vorhabe es auch nur beim flirten zu belassen,
sehe ich nichts verwerfliches in meinem Verhalten
und seien sie doch mal ehrlich, wo kämen wir denn dahin,
wenn man mir dies auch noch verwehrte.

Unser Abteilungsleiter, von dem immer behauptet wird er vögle seine Tippse ,
aber das mal nur so nebenbei bemerkt, ist, da mein Mann bekanntlich ausscheidet,
neben Herrn Ernst Schmidt64Jahre,
der aber weitaus älter aussieht und somit ebenfalls ausscheidet,
nun einmal der einzig infrage kommende Mann
für einen kleinen unschuldigen Flirt zwischendurch,
schließlich arbeiteten ansonsten nur noch Frauen in unserer Firma.
Das der sich dabei so manche ordinäre Andeutung erlaubt, liegt übrigens
nicht an mir, sie brauchen also gar nicht so vorwurfsvoll mit den Augen
zu rollen, mein Vokabular beschränkt sich nämlich einzig und allein auf das
einer wohlerzogen Dame.

Gut ich leugne ja nicht, dass ich die kleinen anzüglichen und Teils
auch recht ordinären Schmeicheleien dieses Wüstlin...