Mrs. Wilson

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Diese Geschichte wurde von paule54 am 29.12.2009 geschrieben und am 30.12.2009 veröffentlicht.

Mrs.Wilson

Juan Gonzales Ruiz und wie mein Name es vermuten lässt,bin ich mexikanischer Abstammung.
Seit kurzem erst, lebe ich zusammen mit meinem Großvater in L.A.,
genauer gesagt im Bezirk South Central.
Dazu kam es, da mein Vater wegen bewaffneten Raubüberfalls mit Todesfolge
eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen muss,
während meine Mutter, eine drogensüchtige Hure,
bereits kurz nach der Geburt lieber das Weite suchte.

Wir leben zwar in einem ziemlich verwahrlosten Viertel, mit kleinen, runter gekommenen Einfamilienhäusern, dessen Straßenbild hauptsächlich von Schwarzen, sowie einigen Latino´s wie mir geprägt ist, aber wer weiß, was für ein beschissenes Leben
mich bei meiner Mutter erwartet hätte.

Da ich noch noch nicht einmal eine scheiß Karre besitze, schließlich ist mein Großvater nicht Rockefeller, hänge ich meist die ganze Zeit allein auf unserer Veranda ab, von wo aus ich das armselige Leben auf der Straße beobachte.
Ist jedenfalls weitaus interessanter als der Mist den sich mein Großvater während dieser Zeit vor der Glotze hängend rein zieht.

Wenn meine Paar Kröten reichen, ziehe ich mir dabei auch den einen oder anderen Joint durch die Nase
und während ich also genüsslich das Gras inhaliere,
hoffe ich dann immer, dass mir der einzige Lichtblick
in unserer Straße ein Auge auf ihre überaus
geilen Rundungen gestattet.

Diese gehören übrigens zu Mrs.Wilson, die mit ihrem Mann genau gegenüber wohnt.
Sie ist wie ihr Alter Afroamerikanischer Abstammung
und muss meinen Schätzungen zu Folge, höchstens Anfang vierzig sein, steht jedenfalls noch richtig gut im Saft die Alte.
Die kinderlose Mrs. Wilson ist übrigens meist die ganze Zeit allein zu Haus,
da ihr Alter als einer der wenigen in unserer scheiß Gegend hier nicht von der Wohlfahrt lebt. Erstaunlicher Weise hat der nämlich einen Job
und somit kommt er meist erst sehr spät am Abend
wieder nach Hause.
Dabei schleppt der arme Hund, seinen von der Arbeit schwer geschunden Körper, gerade immer noch so durch die Eingangstür seines Hauses
bevor er wohl endgültig dahinter zusammenbricht.

Nachdem ich durch Zufall sein Elend einmal mit ansehen musste, stand für mich voller Ekel auch sofort fest, dass so eine scheiß Plackerei, wie Arbeit, nich...