Rita vom Public Viewing

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Diese Geschichte wurde von franky1 am 03.08.2010 geschrieben und am 08.09.2010 veröffentlicht.

Zum WM-Spiel Argentinien: Deutschland bin ich mit zwei befreundeten Paaren zum Public Viewing gefahren. Wir waren schon spät dran und schlängelten uns durch die Menschenmassen. Irgendwann hatte ich dann den Anschluss an meine Freunde verloren. Über Handy hielten wir Kontakt. Nach zahllosen vergeblichen Versuchen mich durch die Menschenmenge zu kämpfen gab ich auf. Jedes mal wurde ich weiter nach Außen gedrängt. Nun stand ich allein am Rand, hatte dafür aber einen guten Blick auf die Großleinwand. Daher fand ich mich mit meiner Situation ab. Da ich nicht geplant hatte zu solch einer Veranstaltung zu gehen, hatte ich auch keine passenden Fanartikel. Das einzige was ich noch ergattern konnte war ein Deutschlandschal. Eine bescheuerte Idee, T-Shirt, Sommerhose und Deutschlandschal. Irgendwann stieß mich jemand an, und ich hörte eine Frauenstimme sagen: „So kalt ist es doch gar nicht“. Die Frau von der die Worte kamen zog dabei an meinem Schal und fing an zu lachen. Ich sah sie an und antwortete: „Verdammt, ich wusste doch das irgend etwas nicht stimmt“ und lachte dabei ebenfalls. „Mir ist auch verdammt heiß, aber leider war es das letzte was ich in schwarz-rot-Gold ergattern konnte“. Sie stellte sich vor: „Ich heiße Rita, und mir wem unterhalte ich mich gerade“. Dabei sah sie mir so direkt in die Augen dass es beinahe schon unangenehm war. Ich reichte ihr die Hand: „Wie unhöflich von mir. Mein Name ist Frank, es freut mich deine Bekanntschaft zu machen Rita“. „Für einen besseren Fan-Outfit kann ich aber sorgen“. Sie holte aus ihrer Tasche Fanschminke und bemalte damit meine Wangen. Dann nahm sie ihren Deutschlandhut ab und setzte ihn mir auf. „Na also, das sieht doch schon viel besser aus“. In dem ganzen Lärm um uns herum war es gar nicht so leicht sich zu unterhalten. Sie erzählte mir dass sie mit ihrer Enkeltochter und deren Freund hier sei und dass sie sie in der Menge aus den Augen verloren hatte. Worauf ich sie verwundert angesehen hatte. „Enkeltochter“ fragte ...