Diese Geschichte wurde von Anonymous am 21.01.2006 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Es ist schon komisch, was so alles aus einer harmlosen Chatbekanntschaft werden kann.Vor ca. einer Woche war ich in irgendeinem Chat um ein wenig Werbung für meine Page zu machen. Als ich mich wahllos durch die Räume klickte, sprang plötzlich ein Privatchat auf: „Hey, lauf doch nicht gleich weg!“Einen Moment lang überlegte ich, ob ich drauf eingehen sollte, aber warum eigentlich nicht.Ziemlich schnell stellte sich heraus das es die richtige Entscheidung war. Noch nie hab ich mit jemandem auf so witzig-charmante Weise gechattet. Meine Page geriet total in Vergessenheit und wir flirteten wie die Weltmeister.Richtig heftig gings dabei eigentlich gar nicht zu, aber es kribbelte bei diesem Chat überall. Dieser Mann sprühte gerade so vor Humor und Charme und verzauberte mich sofort. So verging die Zeit auch im Flug und bevor wir uns versahen war es morgens um 5. Höchste Zeit den Chat zu beenden und schlafen zu gehen. Wir tauschten noch die Mail-Adressen aus und verabschiedeten uns dann ca. eine halbe Stunde voneinander.Als ich am nächsten Tag meinen PC anmachte wartete auch schon die erste Mail von ihm auf mich. Seine Art zu schreiben war mindestens genauso prickelnd wie der Chat. In den nächsten 2 Tagen gingen dann viele, viele Mails hin und her. Ziemlich schnell stand fest, wir müssen uns unbedingt kennen lernen. Und am Sonntag war es dann soweit. Da er nur ein paar Kilometer entfernt wohnte, war das Treffen kein Problem. Wir verabredeten uns auf einem Parkplatz an einem See. Geplant war ein kleiner Spaziergang um uns ein wenig kennen zu lernen. Total aufgeregt fuhr ich zu dem Treffpunkt, und wie nicht anders zu erwarten, er war schon da.Zwischen uns war sofort eine Vertrautheit da, als würden wir uns schon ewig kennen. Er nahm meine Hand und wir gingen ein paar Schritte. Aber schon nach 5 Minuten wollten wir irgendwie nur noch zu ihm und allein sein. Vor dem Auto holte er einen Schal heraus und verband mir die Augen. „Ich mag es spannend“, sagte er nur. So half er mir dann ins Auto und fuhr los. Es war schon komisch so ganz ohne Orientierung durch die Gegend zu fa...
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