Diese Geschichte wurde von Anonymous am 21.01.2006 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Da stand ich nun endlich vor dir und war schlicht gesagt begeistert. Dein Aussehen gefiel mir in Natura noch viel besser, als auf deinem Foto. Groß, schlank, blonde kurze Haare und dazu leuchtend blaue Augen. Ja, damit konntest du dich wirklich sehen lassen. Mit einem Lächeln auf den Lippen betrat ich das Hotel. Du musterst mich, dann breitet sich auch auf deinem Gesicht ein Lächeln aus. Die Situation ist schon irgendwie komisch. Ich weiß wer du bist, ich weiß wovon du heimlich träumst, aber du hast keine Ahnung wer in diesem Moment vor dir steht. Wir haben übers Internet schon eine ganze Weile Kontakt miteinander. Immer aufregender und prickelnder wurden die Mails, die wir uns schrieben und immer öfter gab es nur noch das Thema Sex zwischen uns. Du hast mir oft von deiner größten Fantasie berichtet, von einem Abenteuer mit einem weiblichen Hotelgast während deiner Nachtschicht. Und heute wollte ich deinen Traum endlich Wirklichkeit werden lassen. Wir stehen dort, nur durch den Tresen der Rezeption voneinander getrennt und ich frage dich nach einem Zimmer für eine Nacht. Ich habe Glück und ihr habt auch noch eins frei. Du reichst mir das Formular zum Ausfüllen und ich beuge mich nach vorn. Gerade soweit, das du einen Blick in meinen tief ausgeschnittenen Pullover riskieren kannst. Ich trage keinen BH und spüre schon förmlich deinen Blick auf meinem Busen. Die Situation erregt mich unheimlich und am liebsten wäre ich schon jetzt über dich hergefallen, aber dazu war es noch zu früh. Als ich alles fertig ausgefüllt habe, richte ich mich langsam wieder auf. Dein Blick geht ins Leere und ich weiß ganz genau, was sich jetzt gerade in deinem Kopf abspielt. In deinen Gedanken treibst du es mit mir, immer mit der Angst im Nacken, erwischt zu werden. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, aber zum Glück bist du ganz in deinem Tagtraum versunken und bemerkst es nicht. „Hallo junger Mann, bekomm ich nun meinen Schlüssel?“ Mit diesen Worten reiße ich dich unsanft aus den Gedanken heraus. Eine leichte Röte überzieht dein Gesicht und schnell entschuldigst du dich und gibst mir den Schlüssel. Im Zimmer angekommen, gehe ich gleich erst mal duschen. Während das warme Wasser über meinen Körper läuft, schmiede ich meinen Plan. Allein der Gedanke an das Bevorstehende macht ...
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