Outing

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Diese Geschichte wurde von Anonymous am 30.09.2006 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.

¬Ich wache auf und noch bevor ich so richtig wach bin weiß ich, ich liege in meinem eigenen Bett. Am Geruch erkannt. Riecht nach meiner ersten eigenen Wohnung. Und wie das so ist, wenn man samstags nach einer richtig guten Fete und genügend Schlaf langsam in die Realität zurückkehrt, ich habe Lust auf Sex.
Ohne große Hoffnung dort jemanden zu finden, taste ich mit geschlossenen Augen auf der Bettseite neben mir nach einem Körper, zu dem ich mich umdrehen könnte, hinrutschen, immer dichter und noch dichter, bis hinein, ein bisschen ficken zum Frühstück im Bett. Das wär’s.
Ich wache zwar meistens alleine auf, aber ich wünsche mir dabei fast immer, ich hätte am letzten Abend doch etwas zustande gebracht, dass wenigstens bis zum nächsten Morgen hält. Und vielleicht habe ich ja Glück, vielleicht dieses Mal…
Ich erschrecke mich fast zu Tode, da liegt wirklich jemand.
Gleichzeitig mit dem ersten Atemzug nach dem Schock kommen ein paar Bilder. Lange braune Haare, sanfte und genauso braune Augen und eine Klappe die überhaupt nicht sanft, sondern ziemlich dreist ist und zum Rest nicht so recht passen will. Ohne meine Hand von ihrem Körper zu nehmen, angle ich mit der anderen vom Nachttisch ein Gummi, dabei überlege ich kurz, ob ich meinem Gehirn auch noch den Namen zu den Bildern abringen kann. Ich lasse es gleich wieder, wahrscheinlich hab ich nicht gefragt.
Immer noch mit nur einer Hand und den Zähnen öffne ich die Verpackung vom Gummi. Während ich es überrolle fällt mir mal wieder ein, wie dämlich es ist, zu behaupten, man würde es kaputtmachen, wenn man die Packung mit den Zähnen aufmacht. Wie ungeschickt stellen sich manche Leute denn an, bitteschön? Und wenn die schon bei der Verhütung so ungeschickt sind, was soll denn dann der Rest taugen?
Egal, ich habe eine Frau im Bett und besseres zu tun, als mir über das Talent von anderen Gedanken zu machen. Und zum Glück sind diese extra feuchten Dinger glitschig genug, dass ich ihr auf keinen Fall wehtun kann, auch nicht, wenn ihre Libido noch genauso tief schläft wie sie.
Ich drücke noch ein paar mal auf die richtigen Stellen, damit ich nicht nur geil, sondern auch richtig hart bin und dann kommt genau das, was ich mi...