Diese Geschichte wurde von Lie am 03.08.2008 geschrieben und am 01.01.2006 veröffentlicht.
Isabella war fünfzehn gewesen, als ihr Vater starb, ein Jahr später hatte ihre Mutter wieder geheiratet. Sie und Isabella, ihr bisher einziges Kind, das länger als ein Jahr gelebt hatte, waren zu ihm auf sein etwas ländliches Gut gezogen. Isabella wusste nur wenig über das, was ihre Mutter oft die Sünde des Fleisches nannte und dabei so albern kicherte, und so verstand sie die Blicke nicht, die Ignatus, ihr Stiefvater, ihr immer wieder zuwarf. Obwohl er schon fast vierzig war, wie sie ihre Mutter hatte sagen hören, wirkte er athletisch und dynamisch. Seit dem letzten Herbst hatte Isabellas Körper begonnen, sich zu verändern. Überall sprossen Haare, und ihre Brüste waren mittlerweile apfelgroß.
Eines Tages wusch Isabella sich gerade, als die Tür auf ging. Ignatus stand wie vom Donner gerührt. „Isabella...”
Sie versuchte ihre Blöße zu bedecken, weil sie sich schämte. Sie schämte sich vor allem, weil die Beule, die sich in Ignatus Hose gebildet hatte, sie so sehr erregte. Sie konnte nicht einmal genau sagen wieso, denn sie wusste ja nichts von solchen Dingen.
„Verzeih mir”, sagte Ignatus, doch er wandte den Blick nicht von ihr, als er rückwärts das Bad verließ.
Isabella spürte ein eigentümliches Kribbeln, und als die Tür sich geschlossen hatte steckte sie einen Finger zwischen die Beine. Als sie ihn wieder herauszog war er von einer weißen Flüssigkeit überzogen. Zögernd nahm Isabella ihn in den Mund und leckte ihn ab. Dann wusch sie sich weiter. Doch das Kribbeln zwischen ihren Beinen blieb, und sie war sicher, dass Ignatus es ausgelöst hatte.
Zwei Tage später ritt Isabellas Mutter ihren Vater zu besuchen und ließ Isabella bei Ignatus zurück.
So kam es, dass Isabella bei dem Bankett, das Ignatus am Abend gab, den Platz ihrer Mutter zu seiner Rechten einnahm. Das Kribbeln erfüllte ihren ganzen Körper und sie war sicher, dass es Ignatus war, den sie wollte. Doch sie war nicht sicher, was genau sie sich von ihm erhoffte. Sie hatte das Gefühl, dass es etwas mit der Sünde des Fleisches zu tun hatte. Sie überlegte, wie sie Ignatus das begreiflich machen sollte, und ob er sie überhaupt wollte.
Dann fiel ihr ...
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