Diese Geschichte wurde von solider89 am 21.03.2010 geschrieben und am 17.07.2010 veröffentlicht.
Der Trainer pfiff, das Training war aus. Endlich. Hatte ja auch lang genug gedauert und das obwohl sie heute eigentlich noch weniger Zeit hatte als sonst. Es war wieder einer dieser stressigen Tage. Erst lang Schule, dann Training und jetzt musste sie auch schnell weiter um sich noch mit Freunden zu treffen. Sie schaute auf die Uhr. "Was? Schon so spät? Verdammt!" Das bedeutete, dass sie heute hier duschen musste. In den ekligen Gruppenduschen der Sporthalle. Besonderen Gefallen fand sie an dieser Vorstellung nicht, aber heute ging das wohl nicht anders. Sonst könnte sie das weggehen gleich ganz vergessen.
Währenddessen war sie in die Umkleide gegangen und hatte ihre Duschutensilien aus ihrer Tasche gefischt. Na dann mal ab in die Duschkabinen. Sie zog sich ihre verschwitzten Kleider vom Leib und stellt das Wasser an.
Angenehm, den warmen Schauer auf dem strapazierten Körper zu spüren. Sie schloss die Augen. Wenn man nichts sieht kann man sich glatt vorstellen man steht grad zuhause unter der Dusche. Sie entspannte sich, es waren die ersten Minuten heute in denen sie einfach nur da stand und den Moment genoss. Sie lauschte dem plätschern und fühlte wie das Wasser an ihrem Körper herunter ran. Ihre Gedanken begannen sich auf Wanderschaft zu begeben. Sie dachte an das kommende Wochenende, an das was sie noch vorhatte und langsam übernahm eine Art Halbschlaf die Kontrolle über ihren Körper. Die stumme Müdigkeit, das Rauschen des Wassers und das Klopfen der Tropfen vermischten sich in ihrem Kopf zu einer einschläfernden, monotonen Melodie. Dazu die warme Geborgenheit in die sie das warme Wasser hüllte.
Plötzlich störte dieses harmonische Ganze irgendetwas. Ein Geräusch? Eine veränderte Stimmung lag im Raum. Sie riss die Augen auf und erstarrte. Vor ihr stand ein Junge, nackt und sah sie an. Verschreckt und beschämt legte sie ihre Hände über ihre Brüste und ihren Intimbereich.
„Keine Angst. Ich schau dir schon nichts weg. Bei den Jungs drüben funktionieren nur die Duschen nicht, deswegen dacht ich dusch ich einfach hier. Tut mir leid. wenn ich dich gestört hab.“
„Nene passt schon“ hörte sie sich sagen und wusste in diesem Moment selbst nicht was sie da tat und vor allem tun sollte. Verschämt drehte sie sich um und begann sich abzuseifen....
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