Privatschwester Charlie 9a

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Diese Geschichte wurde von Schorschje am 02.02.2009 geschrieben und am 08.05.2009 veröffentlicht.

Privatschwester Charlie 9a

Lange hielt Carinas Zufriedenheit nicht vor, so kam es, daß vier ziemlich geile Personen am Hotel ankamen. Charlie seufzte, sie hatten gerade Zeit, sich etwas frisch zu machen, danach gab es noch einige Dinge zu erledigen, erst heute Abend würde sie Zeit haben, sich ihrem Karl hinzugeben. Zuerst stand ein Gespräch mit dem Pfarrer an, hier im Tessin gab es eine Besonderheit, die Paare mußten nicht erst auf das Standesamt, sondern die Pfarrer waren gleichzeitig Standesbeamte. Aber auf einem Traugespräch hatte der Pfarrer bestanden. Er schmunzelte, als er hörte, daß Carina schwanger war, fragte nur, ob sie ihr Kind auch taufen lassen würden, aber als er hörte, daß Charlie Karl als seine Krankenschwester kennengelernt hatte, fragte er sie, ob sie sich das auch gut überlegt hätte, wegen dem Altersunterschied und der langen Zeit, die Karl alleine gelebt hatte.

„Ich kann mit den jungen Kerlen nichts anfangen, Herr Pfarrer“, antwortete Charlie, „und Carina hat schon verhindert, daß ihr Vater sich zu einem Eigenbrötler entwickelt. Vorsichtig fragte der Pfarrer, ob sie vielleicht die Gelegenheit nutzte, schließlich wäre Karl ja das, was man eine „gute Partie“ nennt. Einen Moment überlegte Charlie, dann lachten Karl und sie gleichzeitig laut los. „Gefällt ihnen das Hotel eigentlich“? fragte Charlie. Etwas irritiert blickte der Pfarrer sie an, und fragte: „Wie meinen sie das jetzt“? „Na, ich meine, ob sie es für einen ordentlichen Betrieb halten“, hakte Charlie nach. „Na, das hat wohl mit meiner Frage nichts zu tun, aber ich will gerne antworten: „Nun, in unserer Gemeinde zählt es schon zu den Schmuckstücken, und ich bin gerne hier, wenn ich mal eingeladen werde“. „Sehen sie, das Hotel gehört zum größten Teil mir, es ist eines meiner Engagements“, erklärte Charlie, „sie können also nicht unterstellen, daß ich Karl wegen seines Geldes heiraten will“. „Oh, Verzeihung, liebe Frau Neumann, das wußte ich natürlich nicht“, antwortete der Pfarrer pe...